Yoann Lemoine.
23. Juni 2009 | Von AndreasTolle Bilder. Tolle Farbigkeit. Und davon jede Menge im Portfolio von Yoann Lemoine, Paris/New York..
Tolle Bilder. Tolle Farbigkeit. Und davon jede Menge im Portfolio von Yoann Lemoine, Paris/New York..
Nils hatte mir das Stöckchen schon vor einiger Zeit zugeworfen. Leider ist es etwas im Posteingang liegengeblieben.
Die Sache mit den “Stöckchen” finde ich nicht schlecht. Es trägt zum Austausch unter unterschiedlichsten Bloggern bei – und es ist spannend verschiedene Meinungen & Antworten zu einem Thema zu lesen. Nur der Name ist dafür irgendwie … dämlich …
Wie dem auch sei.
Da das Thema interessant ist, und ich sowieso ständig gefragt werde, warum ich das mit dem twittern mache, hier meine Antworten.
Ich twittere weil:
Anlässlich dieser Fotos, habe ich gerade mal ein Set mit abstrakteren Fotografien aus dem Bildbunt-Fundus zusammengestellt.
Die “Trinkhalle” avanciert gerade zu einem weiteren Bildbunt-Favourite. Das liegt zum Einen an der gemütlichen 60er/70er-Jahre-Ausstattung, zum Anderen am leichten Hamburg-Touch – und zum Weiteren am sehr guten Service!
Leider sind unkomplizierte & lockere Läden in dieser Art in Frankfurt noch etwas dünn gesät – oder kopieren z. B. im Fall der Nordbar zu bemüht den Hamburg-Style.
Auf jeden Fall eine Bereicherung und Abwechslung im Frankfurt-Bar-Angebot!
Trinkhalle
Frankfurt, Obermainanlage 24
Map
8/10 Punkte


Weiterer Zwischenstopp bis zum Sonnenuntergang: Der Pflasterstrand.
Ein richtig schöner und vor allem entspannender Ort am Osthafen, hinter der Großmarkthalle. Man sitzt mit Blick auf den Main, das gegenüberliegende Ufer in Sachsenhausen und auf die weit entfernt scheinende Innenstadt & die Skyline.
Der Platz selbst ist toll gestaltet. Auf einem erhöhten Plateau, zwischen alten Industriekränen und Bahnschienen steht das Café als Basis – drumerhum jede Menge Holz-Bänke und alte Transportwägen.
Was sehr schade ist: Offenbar wird es den Pflasterstrand nur noch bis zum Ende des Jahres geben. Es wäre schön, wenn sich das Abwenden und der Platz & Café genau so erhalten ließen, wie sie zur Zeit sind: Als Gegenpol zu durchgestylten, exklusiven, hektischen Orten, die’s in der Stadt bereits genug gibt.
Als kulinarischen Auftakt zum Bildbunt-Stammtisch gab’s diesmal einen Stopp bei der “Frankfurter Küche”, direkt gegenüber der Großmarkthalle.
Die Gegend selbst ist dort noch etwas karg und zum Teil Baustelle. Nichtsdestotrotz mit nettem Blick auf das riesige, alte, düstere Gebäude der alten Großmarkthalle. Schon seit Jahren gehen Gerüchte um, dass dort der Neubau der Europäischen Zentralbank entstehen soll, durch den das Ostend kräfig umgekrempelt wird. Das Baustellenschild am bewachten Gelände sagt das Gleiche. Allerdings wirkt das mittlerweile nicht mehr ganz glaubhaft. Mal schau’n ob tatsächlich noch etwas passiert.
Die “Frankfurter Küche” hat aussen & innen nette, rustikale Sitzgelegenheiten. Auf der abwechslungsreichen Karte finden sich überwiegend traditionelle Gerichte wie Grüne Soße, Original Wiener Schnitzel oder Grill-Rippchen. Alles in hervorragender Qualität – und nicht so deftig & rustikal zubereitet, wie man im allerersten Moment vielleicht befürchten könnte.
Besonderer Tipp: Der Apfelwein!
Ebenfalls hervorzuheben: Der nette & zuvorkommende Service.
Frankfurter Küche
Frankfurt, Hanauer Landstraße 86
Map
7/10 Punkte
Mal wieder eine sehenswerte flickr-Group! – In “Hardcore Street Photography” werden lebendige, intensive, authentische Straßenszenen gezeigt. – Eine Art Fotos, die den Mut erfordert im richtigen Moment fremde Menschen abzulichten. Etwas, dass ich mich bisher leider selten getraut habe. Auch wenn es schon oft fotografierenswerte Momente & Charaktere gab. Heimlich fotografieren wäre mies. Ansprechen erscheint oft unangemessen.
Wie geht Ihr mit dem Thema Street-Fotografie/fremde Personen ablichten um? Welche Erfahrungen habt Ihr mit den Reaktionen der fotografierten Personen gemacht?
Nachdem der erste Teil (Public Enemy No. 1 – Mordinstinkt) durch Spannung, filmische Umsetzung und gute Schauspieler überzeugt hat, haben wir uns jetzt auch Teil II angesehen.
Trailer & Plakate, im Stil belangloser Action-Filme, werden ihm leider nicht richtig gerecht. Auch Teil II, der die Geschichte Jacques Mesrines fortführt und temporeich auf das unvermeintliche Ende zusteuert, überzeugt durch den Schauspieler-Stab (diesmal besonders erwähnenswert: der stets etwas unheimliche Mathieu Amalric) und die Bilder!
Im Vergleich ist Teil I vielleicht etwas besser ausgefallen – in Teil II machen aber vor allem die sehr authentische 70er-Jahre-Ausstattung und das etwas höhere Tempo Spaß!
7/10 Punkten
Eine Location, die bei den Stammtischen immer ein wenig in Vergessenheit gerät ist das Kleinlaut & Brown. Zentral in der Innenstadt, direkt hinter dem wieder neu aufgebauten Thurn & Taxis-Palast.
Zu unrecht! In der Bar ist es jedes Mal sehr nett. Es gibt guten Service & gute Getränke. Und gute Musik in angenehmer Lautstärke.
Die Einrichtung hat ihren Zenit vielleicht schon ein kleinwenig überschritten ist aber immer noch zum Wohlfühlen geeignet. Wenn man’s etwas reduzierter mag und bequeme Bänke (in Frankfurter Bars leider selten) zu schätzen weiß. Schön gemachte Details: Unterflurbeleuchtung der Sitzgelegenheiten, die gleichzeitig auch das Schuhwerk der Gäste mit beleuchtet. Manches Publikum scheint das bereits zu wissen und sich schuhtechnisch zu wappnen. Meistens ist das recht ansehnlich.
Auch der vermeintliche Spiegel auf der Toilette sorgt für einen netten Effekt – man steht nicht vor seinem eigenen Spiegelbild, sondern der Person auf der anderen Seite gegenüber. Das eigene Spiegelbild ist dahinter zu sehen. – Auch gestern wieder lustig. Das Gegenüber: Irritierte Frankfurt-Touristen.
Kleiner Spaß gestern: Eine Maus hatte sich von draussen unter die Bänke verirrt. – Laut zweitem Bildbunt-Mitglied mit verschlagenem, lauernden Blick. Nur darauf wartend zu uns rüberzuflitzen. Was sie nicht gemacht hat.
Nebeneffekt: Wir haben auch die Plätze an der Bar kennengelernt, zu denen wir gewechselt sind. Auch dort schöne Details: Die Whisky-Flaschen sind unter dem Tresen platziert. Durch eine Glasplatte sind die verlockenden Sorten (gute Auswahl!) von oben sichtbar.
Kleinlaut & Brown
Frankfurt, Stiftstraße 34
Map
7,5/10 Punkte