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	<title>BILDBUNT &#124; Design, Kunst, Kultur, Inspiration &#38; Experimente &#187; Webdesign</title>
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		<title>Reise in die Vergangenheit</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 19:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
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		<category><![CDATA[90s]]></category>
		<category><![CDATA[geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen habe ich festgestellt, dass eine der ersten Websites, die ich dienstlich erstellt habe, noch online ist! Die Website der Druckerei Sch&#246;lles von ca. 1998. Manche Sachen sind dort so, weil ich es einfach noch nicht besser wusste &#8211; andere weil es zu der Zeit so &#252;blich war. Beide Parts sind interessant. [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schoelles.de/"><img src="http://www.bildbunt.de/wp-content/uploads/2010/02/website_1998_01.jpg" alt="" title="Reise in die Vergangenheit" width="470" height="383" class="alignnone size-full wp-image-2496" /></a></p>
<p>Vor ein paar Tagen habe ich festgestellt, dass eine der ersten Websites, die ich dienstlich erstellt habe,  noch online ist!</p>
<p>Die <a href="http://www.schoelles.de/">Website der Druckerei Sch&#246;lles</a> von ca. 1998.</p>
<p>Manche Sachen sind dort so, weil ich es einfach noch nicht besser wusste &#8211; andere weil es zu der Zeit so &#252;blich war.</p>
<p>Beide Parts sind interessant. Zum Einen, wie sich das Web in den vergangenen 12 Jahren weiterentwickelt hat &#8211; aber auch, wie deutlich sich mein Anspruch, die eigenen F&#228;higkeiten &#038; die Sichtweise ge&#228;ndert haben. </p>
<p>Man war damals beeinflusst &#8211; und teilweise hin- und hergerissen zwischen Meinungen aus B&#252;chern wie &#8220;Creating Killer Websites&#8221; von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Siegel">David Siegel</a>, den neuesten Studien von <a href="http://www.useit.com/">Jakob Nielsen</a> und dem auch damals schon immer wichtiger werdenden Thema &#8220;SEO&#8221;. &#8211; Auch wenn zu der Zeit noch kaum jemand diese Abk&#252;rzung benutzt hat. Optimierung bedeutete haupts&#228;chlich Title-, Keyword- und Metatag-Anpassung und das Unterbringen m&#246;glichst vieler relevanter Suchbegriffe im sichtbaren Text. Optimiert wurde f&#252;r AltaVista, Fireball &#038; Co. &#8211; Google spielte damals nur als nettes, vielversprechendes Projekt der Universit&#228;t Stanford eine verschwindend kleine Rolle.</p>
<p>Technisch war die Seite nat&#252;rlich mit guten alten Tabellenkonstrukten aufgebaut. CSS kam nur sp&#228;rlich zum Einsatz. Und das auch ziemlich wild &#8211; und aus heutiger Sicht gruselig &#8211; gemischt mit <font face>-Tags, f&#252;r auch damals schon veraltete Browser, die CSS noch nicht unterst&#252;tzt haben.</p>
<p>Ebenfalls zweifelhaft: Der Java-Script-Code f&#252;r die Navigation. Der ist so im Quelltext enthalten, wie in das damals brandneue Macromedia Fireworks augespuckt hat.</p>
<p>In Fireworks wurde damals gesliced was das Zeug h&#228;lt &#8211; und die ausgespielten Grafiken dann in GoLive (kurze Zeit sp&#228;ter mit etwas anst&#228;ndigem wie HomeSite) zu einer HTML-Seite zusammengef&#252;gt.</p>
<p>&#220;berfl&#252;ssig zu erw&#228;hnen, dass ein CMS oder etwas dynamisches wie PHP erst garnicht im Gespr&#228;ch war.</p>
<p>Womit ich schon 1998 Bauchschmerzen hatte: Der Intro- bzw. Br&#252;ckenseite, die mit SEO-relevanten Begriffen vollgepflastert wurde und so eine gutes Ranking gew&#228;hrleisten sollte &#8211; aber User schon damals genervt hat.</p>
<p>Fast schon vorbildlich sind die zahlreichen Kontaktm&#246;glichkeiten &#8211; auch wenn die Kontakt-Adresse auf wirklich jeder Seite heute schon etwas merkw&#252;rdig und konzeptionell nicht ganz so clever anmutet. Auch das war zum einen Tribut an den &#252;bertriebenen SEO-Wahn, zum Teil auch die falsch verstandene Auffassung von &#8220;&#252;berall schnell erreichbar sein&#8221;.</p>
<p>Der Seite ist anzumerken, dass sie sowohl f&#252;r ISDN als auch f&#252;r 56K-Modems ausgelegt war! Nat&#252;rlich bei Bildschirmaufl&#246;sungen ab 800 x 600px. Es gibt wenig Grafikelemente. Nur kleine Bilder und nat&#252;rlich keine Animationen.</p>
<p>Gestalterisch hielt ich die Seite damals f&#252;r passend. Es gab mit den CMYK-Streifen und der Bildauswahl auch schon soetwas wie ein grafisches Konzept. &#8211; Heute w&#252;rde sie wohl komplett anders aussehen. Minimalistisch ist gut &#8211; aber daf&#252;r m&#252;sste die Seite handwerklich viel besser gemacht sein. Ich bin erstaunt, das z. B. ein Logo in so mieser Bildqualit&#228;t damals meine eigene Qualit&#228;tskontrolle passiert hat &#8230;</p>
<p>Auf jeden Fall interessant, dass das Relikt noch online ist. Ich hoffe, sie hat der Druckerei in der Zwischenzeit trotzdem gute Dienste geleistet um Kunden (grob) zu informieren und Kontakt herzustellen &#8211; auch wenn der Nutzwert der Seite sicher begrenzt ist.</p>
<p><!-- Spacer --><br />
Gibt es alte &#220;berbleibsel aus Eurer Webdesign-Vergangenheit? Eventuell auch nur als Screenshot? &#8211; Es w&#228;re interessant zu sehen, wie sich Eure Arbeiten innerhalb der letzten 10 Jahren entwickelt haben.</p>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Typekit gestartet!</title>
		<link>http://www.bildbunt.de/2009/11/11/typekit-gestartet/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 21:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Typographie]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[fonts]]></category>

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		<description><![CDATA[Typekit ist gestartet &#8211; und seit gestern f&#252;r alle offen. Mit Typekit lassen sich auf sehr einfache Art und Weise Schriften in Websites einbinden. Wie funktioniert Typekit? Genutzt wird das @font-face-Attribut &#8211; wobei Typekit gleich auch die Konvertierung der Schriftdateien f&#252;r die unterschiedlichen Browser und vor allem das lizensrechtliche Problem bei der Einbindung von Fonts [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://typekit.com/"><img src="http://www.bildbunt.de/wp-content/uploads/2009/11/typekit01.jpg" alt="Typekit - Fonts in Websites einbinden" title="Typekit - Fonts in Websites einbinden" width="470" height="382" class="alignnone size-full wp-image-1750" /></a></p>
<p><a href="http://typekit.com/">Typekit</a> ist gestartet &#8211; und seit gestern f&#252;r alle offen. Mit Typekit lassen sich auf sehr einfache Art und Weise Schriften in Websites einbinden.</p>
<p><strong>Wie funktioniert Typekit?</strong></p>
<p>Genutzt wird das @font-face-Attribut &#8211; wobei Typekit gleich auch die Konvertierung der Schriftdateien f&#252;r die unterschiedlichen Browser und vor allem das lizensrechtliche Problem bei der Einbindung von Fonts l&#246;st!</p>
<p>Unterst&#252;tzt werden alle g&#228;ngigen Browser (Firefox, InternetExplorer, Safari). Ausnahme sind Opera &#038; Google Chrome.</p>
<p>Die Einbindung der Fonts &#252;ber Typekit ist sehr einfach &#038; komfortabel umgesetzt: In die eigene Website, in den Blog, etc. wird ein JavaScript-Code eingef&#252;gt. Der Rest l&#228;sst sich komplett &#252;ber die &#252;bersichtlich gestaltete Oberfl&#228;che von Typekit einstellen.</p>
<p>Man w&#228;hlt die gew&#252;nschten Schriften (die Anzahl ist je nach Tarif beschr&#228;nkt) weist diesen die entsprechenden CSS-Selektoren zu. Und das war&#8217;s. Auf der Website werden die zugeh&#246;rigen Texte automatisch durch den gew&#228;hlten Font ersetzt. F&#252;r Browser, die @font-face nicht unterst&#252;tzen wird eine Fallback-Angabe mit g&#228;ngigen Systemschriften gemacht. Auch das ist bequem &#252;ber eine Eingabemaske in Typekit m&#246;glich.</p>
<p>Meine bisherigen Tests mit Typekit haben einen rundum positiven Eindruck hinterlassen.</p>
<p><strong>Was man kritisieren k&#246;nnte:</strong></p>
<p>Im Grunde wird mit Typekit technisch an einem im Kern nicht-technischen Problem gearbeitet: Der Lizensfrage. Besser w&#228;ren einfache &#038; unkomplizierte Lizensierungen durch die Foundries, welche die direkte Verwendung der Schriften per @font-face ohne Rechtsunsicherheiten und Aufwand beim Kauf erm&#246;glichen und die Schriften als Web-Paket in allen ben&#246;tigten Formaten bereitstellen. Bisher ist hier aber &#8211; bis auf <a href="http://www.fontblog.de/produkt-des-monats-axel">Ausnahmen</a> &#8211; eher eine Blockade-Haltung und das Festhalten an alten Rechtemodellen status quo.</p>
<p>Es besteht eine gewisse Abh&#228;ngigkeit vom Anbieter und dessen technischer Infrastruktur, da die Schriften nicht auf dem eigenen System gehostet werden. &#8211; Nicht ganz so tragisch, da bei Ausf&#228;llen immer noch die Default-Stylesheet-Angaben greifen und die Inhalte  nach wie vor in definierter Form sichtbar sind. Aber nat&#252;rlich trotzdem ein Punkt.</p>
<p>Derzeit ist die Schriftauswahl einigerma&#223;en begrenzt und wichtige Schriften gro&#223;er Foundries fehlen (noch).</p>
<p><strong>Typekit = das neue iTunes?</strong></p>
<p>Bei der aktuellen Situation auf dem Schriftenmarkt ist Typekit vielleicht genau die richtige L&#246;sung und k&#246;nnte zum iTunes f&#252;r Schrifteinbindung werden. Einfacher, schneller &#8220;Kauf&#8221;. Gekl&#228;rte Rechte. G&#252;nstiges Preismodell. Volle &#220;bersicht &#252;ber legal verwendbare Schriften. Einfache &#038; unkomplizierte Handhabung.</p>
<p>Dank der hohen Browserkompatibilit&#228;t, dem Verzicht auf Kr&#252;cken wie Einbettung &#252;ber Flash, etc. auf jeden Fall eine gute Alternative zu den g&#228;ngigen Tools (<a href="http://www.mikeindustries.com/blog/sifr/">sIFR,</a> <a href="http://wiki.github.com/sorccu/cufon/about">Cufón</a>) um die typographischen M&#246;glichkeiten im Web deutlich zu erweitern.</p>
<p><a href="http://typekit.com/">Zur Typekit-Website</a></p>
<p>Weitere Empfehlungen:</p><ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Usability Kongress, Frankfurt</title>
		<link>http://www.bildbunt.de/2009/10/06/usability-kongress-frankfurt/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 20:50:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[usability]]></category>
		<category><![CDATA[user-experience]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin gerade zur&#252;ck vom Usability Kongress Frankfurt (eigentlich in Neu-Isenburg Gravenbruch). Fazit: Eine Veranstaltung mit interessanten, gut gemischten Themen und teils sehr informativen Vortr&#228;gen rund um Usabilty/User-Experience. Leider konnte ich nur heute dort sein und habe den ersten Teil der Konferenz verpasst. Etwas schwierig war der Start des heutigen Konferenztages. Der polemische Initialvortrag zum [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.usability-kongress.de/"><img src="http://www.bildbunt.de/wp-content/uploads/2009/10/usability-kongress20091.jpg" alt="Usability Kongress 2009" title="Usability Kongress 2009" class="alignnone size-full wp-image-1476" /></a></p>
<p>Ich bin gerade zur&#252;ck vom Usability Kongress Frankfurt  (eigentlich in Neu-Isenburg  Gravenbruch). </p>
<p>Fazit: Eine Veranstaltung mit interessanten, gut gemischten Themen und teils sehr informativen Vortr&#228;gen rund um Usabilty/User-Experience. Leider konnte ich nur heute dort sein und habe den ersten Teil der Konferenz verpasst.</p>
<p>Etwas schwierig war der Start des heutigen Konferenztages. Der polemische Initialvortrag zum Thema Usabilty &#038; Social-Media von Frank Puscher hat zun&#228;chst  den Eindruck hinterlassen eventuell auf einer Veranstaltung f&#252;r Gatekeeper, die auf Biegen und Brechen an alten Modellen und der verzweifelten Sicherung des Status-Quo im Netz festhalten &#8211; ob sinnvoll oder nicht &#8211; gelandet zu sein.</p>
<p>Das konnte durch die Folgenden, teils sehr intelligenten und informativen Vortr&#228;ge zu den unterschiedlichsten Facetten von Usability zum Gl&#252;ck schnell widerlegt werden.</p>
<p>Nichtsdestotrotz ein paar Worte zum Social-Media-Vortrag. Viele der Argumente waren einfach zu haarstr&#228;ubend um unkommentiert zu bleiben. Hauptthesen: Social-Media ist f&#252;r die meisten Menschen irrelevant. Social-Media produziert haufenweise Irrelevanz und bietet daher &#8211; ausser den Nerds &#8211; keinen Nutzen. Social-Media-Angebote haben eine miese Usability (Social-Media vs. Usability).<br />
Unerw&#228;hnt blieb, dass Social-Media in vielen Bereichen (Facebook, YouTube, Wikipidia, &#8230;) schon tief in die Welt von &#8220;Normalusern&#8221; Einzug gehalten hat. Die sind sich sicher nicht explizit bewusst, dass sie &#8220;Social-Media&#8221; nutzen &#8211; was aber auch v&#246;llig egal ist und nichts daran &#228;ndert, dass die Angebote f&#252;r sie durchaus pers&#246;nliche Relevanz haben! Das Argument hat mich vor allem deshalb so massiv gest&#246;rt, weil einer der Punkte, der an Social-Media begeistert, genau der ist, dass man &#252;ber Dienste wie flickr, delicious, twitter, &#8230; und die Verkn&#252;pfung zu Menschen mit &#228;hnlichen Interessen, Geschmack, Ideen &#038; Ansichten extrem schnell f&#252;r sich sehr relevanten Content frei Haus geliefert bekommt, den man &#252;ber Google &#038; Co. niemals entdecken w&#252;rde. Sei es tolle, inspirierende Bilder, interessante Links, sch&#246;ne Produkte oder genau die Informationen zu Themen, die einen selbst unter den N&#228;geln brennen! Diese Aspekte wurden beim Vortrag wohl vergessen. Nicht nachvollziehbar war auch die Sache mit &#8220;Usability vs. Social-Media&#8221;. Sowohl bei &#8220;klassischen&#8221; Webangeboten, wie auch Social-Media-Sites, gibt es hervorragende und weniger hervorragende Beispiele. Ich kann nicht erkennen, wie Social-Media automatisch zu schlechter Usability f&#252;hren soll. Scheint eine komische Schlussfolgerung zu sein.</p>
<p>Zur&#252;ck zu den restlichen Vortr&#228;gen. </p>
<p>Besonders informativ und horizonterweiternd fand ich die Sessions zu Usability f&#252;r spezielle Zielgruppen &#8211; haupts&#228;chlich Senioren &#038; Kinder. Der Vortrag von Helma T&#246;pper (<a href="http://www.slash-work.de/">slash/work</a>) gab Einblick in ein Thema &#8220;Wearables&#8221; (Notrufsysteme, oder Systeme, die Vitalfunktionen &#252;berwachen und direkt am K&#246;rper getragen werden) das ich vorher &#252;berhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Ein Themenfeld, in dem Usability &#038; Design aber einen sehr nutzbringenden Beitrag leisten kann! Etwas, das es sich lohnt weiter zu denken. Auch die Testergebnisse zum Thema Kinder &#038; Webnutzung im Vortrag von Erik Winterberg (<a href="http://www.synthicon.de/">SynthiCon AG</a>) waren aufschlussreich. Vieles (wie nutzen Kinder in unterschiedlichen Altersgruppen das Netz) h&#228;tte man anders eingesch&#228;tzt. </p>
<p>Sehr gut waren auch die Sessions &#8220;Usability &#038; Brand Experience&#8221; (<a href="http://www.usablebrands.de/">Brannen Usable Brands</a>) und &#8220;Usability als emotionale Inszenierung&#8221; (<a href="http://www.interactive-tools.de/">Interactive Tools</a>; Redesign mobile.de, immobilienscout24.de, ARD Hauptstadtstudio), die gezeigt haben, dass gute Usability und emotionale und markengerechtes Design zusammengeh&#246;ren um die User-Experience rund zu machen. Oft wird beides ja recht platt als gegenseitiger Feind angesehen. Eine Einstellung, die ich auch nicht teilen kann. </p>
<p>Abgerundet wurde der Tag durch den guten, fundierten Vortrag von Gunnar Ulle (Teamleiter User Experience, <a href="http://www.neckermann.de/">neckermann.de</a>) zum Thema Nutzermotive beim Online-Shopping.</p>
<p>Auf jeden Fall eine gute Konferenz &#8211; die einige interessante Gedanken losgetreten hat. Ein paar werden hier sicher demn&#228;chst noch zu lesen sein.</p>
<p>Weitere Empfehlungen:</p><ol>
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Design ist kein Make-Up!</title>
		<link>http://www.bildbunt.de/2009/07/02/design-ist-kein-make-up/</link>
		<comments>http://www.bildbunt.de/2009/07/02/design-ist-kein-make-up/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 22:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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		<description><![CDATA[Design bedeutet nicht Sch&#246;nschminken. Das sollte eigentlich klar sein. Ist es aber leider nicht. Design hat in Deutschland eher geringen Stellenwert. Es wird mit unn&#246;tigem Luxus, Schnickschnack, etc. assoziert. Nicht mit etwas, dass das Leben bereichert &#8211; und im besten Fall einfacher macht. Das Problem betrifft allerdings leider nicht nur die Allgemeinheit, sondern auch das [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.bildbunt.de/wp-content/uploads/2009/06/kein_makeup01.png" alt="Design ist kein Make-Up!" title="Design ist kein Make-Up!" class="alignnone size-full wp-image-946" /></p>
<p>Design bedeutet nicht Sch&#246;nschminken. Das sollte eigentlich klar sein. Ist es aber leider nicht.</p>
<p>Design hat in Deutschland eher geringen Stellenwert. Es wird mit unn&#246;tigem Luxus, Schnickschnack, etc. assoziert. Nicht mit etwas, dass das Leben bereichert &#8211; und im besten Fall einfacher macht.</p>
<p>Das Problem betrifft allerdings leider nicht nur die Allgemeinheit, sondern auch das professionellere Umfeld.</p>
<p>&#8220;Design ist optischer Firlefanz. Designer spinnen. Designer legen Wert auf sch&#246;ne Optik. Und sonst Nichts. Designer gestalten Sachen, die sich nicht umsetzen lassen. Design ist im Grunde nicht so wichtig.&#8221;</p>
<p>Was dabei so gut wie immer ausser acht gelassen wird: Gutes Design verfolgt ein Ziel! Es sucht nach der optischen L&#246;sung, die den Zweck eines Produktes oder Projekts am besten erf&#252;llt.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Eames">Charles Eames</a> hat das so ausgedr&#252;ckt:</p>
<blockquote><p>“Design is a plan for arranging elements in such a way as best to accomplish a particular purpose.”</p></blockquote>
<p>Bezogen auf Design f&#252;r Online-Medien &#8211; in diesem Fall das Fachgebiet, auf dem ich mich bewege &#8211; hei&#223;t das, dass der grundlegende Aufbau, die Wahl von Farbigkeit, Schrift, Bildmaterial, die Anordnung &#038; Gruppierung von Elementen, usw., usw. auf das Ziel ausgerichtet ist einen Webauftritt oder eine Online-Applikation einfach &#038; intuitiv bedienbar zu machen und das zurecht- und wohlf&#252;hlen dort bestm&#246;glich zu unterst&#252;tzen!</p>
<p>- Weitere wichtige Aufgabe, die das Design leisten muss: Die passende Darstellung von Marke, Unternehmen und Produkten. Auch hier ist es wichtig mit der optischen Sprache nicht irgendeinen, sondern den richtigen Ton zu treffen!</p>
<p>Gutes Design ist kein Produkt von Zufall, purem Geschmack oder aktueller optischer Trends, sondern das Ergebnis zielgerichteter, ma&#223;geschneiderter &#220;berlegung, Planung &#8211; und am Ende der professionellen, sauberen Umsetzung!</p>
<p>Aus dem &#8220;Make-Up&#8221;-Mi&#223;verst&#228;ndnis heraus entstehen schnell Hindernisse, die gute Gestaltung unn&#246;tig schwer machen:</p>
<p><strong>Mangelndes Briefing</strong><br />
Man muss die Ziele und Rahmenbedingungen eines Projekts kennen, um punktgenau &#038; professionell gestalten zu k&#246;nnen! Wenn Design nur als purer Anstrich aufgefasst wird, fehlt oft das Bewusstsein, dass &#252;berhaupt Hintergrundinformationen ben&#246;tigt werden. </p>
<p>Dazu ein weiteres, sehr treffendes Zitat von Herrn Eames:</p>
<blockquote><p>“Recognizing the need is the primary condition for design.”</p></blockquote>
<p><strong>Bereits vordefiniertes Design</strong><br />
Es wird nicht die L&#246;sung einer Gestaltungsaufgabe vom Designer verlangt &#8211; was sein Job ist &#8211; sondern Ausmalen einer Vorlage.<br />
Statt dem Verantwortlichen m&#246;glichst genau Aufgabe und Problemstellung zu erl&#228;utern, wird bereits eine &#8211; oft nur vermeintliche &#8211; L&#246;sung vorweggenommen.</p>
<p>Designer d&#252;rfen nicht als verl&#228;ngerte Photoshop-Hand mi&#223;braucht werden: Kunde &#038; Agentur k&#246;nnen weitaus mehr von ihm bekommen! Und sollten es auch einfordern!</p>
<p><strong>Technik als Showstopper</strong><br />
An der Schnittstelle von Design und Technik steht schnell das &#8220;unn&#246;tiger Schnickschnack&#8221;-Argument im Raum. Es fehlt manchmal der Blick, dass man als Designer ebenfalls einen Job zu erledigen hat und nichts lediglich auf Geschmack und ein bi&#223;chen unverst&#228;ndlicher Kunst basiert und Dinge daher nicht einfach mit einem undifferenzierten &#8220;geht nicht&#8221; ersatzlos gestrichen werden k&#246;nnen!</p>
<p>Programmierung darf nicht zum Stopper f&#252;r Ideen &#038; Ma&#223;nahmen werden, die zwar  aus rein technischer Sicht &#8220;nicht unbedingt notwendig sind&#8221;, vielleicht sogar etwas mehr Aufwand erfordern &#8211; aber aus dem Blickwinkel besserer Usability, Erzielung einer bestimmten Wirkung &#038; Aussage, usw. aber wichtig f&#252;r das Projekt sind!</p>
<p>W&#228;hrend f&#252;r die Programmierung Dinge wie Standardkonformit&#228;t, sauberer Code, Performance und m&#246;glichst einfache Umsetzung im Vordergrund stehen, ist es beim Design das Bestreben die beste optische &#038; &#228;sthetische L&#246;sung f&#252;r die gestellte Aufgabe zu finden. &#8211; Dies kann auch die sein, die dem Programmierer nicht gef&#228;llt. Muss sie auch nicht. Genausowenig, wie dem Designer die Syntax des Codes gefallen muss. Daf&#252;r ist jeder Experte auf seinem Gebiet. Und auf Beiden Seiten braucht es Vertrauen in die jeweiligen F&#228;higkeiten.</p>
<p>Gute Designer kennen technischen Rahmenbedingungen und beachten sie. &#8211; Das hei&#223;t aber auch, dass sie  einsch&#228;tzen k&#246;nnen, wo dieser Rahmen, falls es wirklich erforderlich ist, noch Spielraum hat.</p>
<p>Bei tats&#228;chlichen Konflikten muss gemeinsam an  einem Weg gearbeitet werden, der gestellte Anforderungen an beide Bereiche &#8211; Programmierung <strong>und</strong> Design &#8211; erf&#252;llt. Statt fauler Komprommisse:  L&#246;sungen, die dem Ziel eines Projektes nicht schaden.  </p>
<p>Keine Disziplin darf dabei &#8220;per Definition&#8221; &#252;ber der Anderen stehen. Design ist genauso essentiell wie Technik. Es sollte der Normalfall sein, dass sich beide Bereiche erg&#228;nzen und zu einem Projekt aus einem Guss verschmelzen!</p>
<p><strong>Argument &#8220;Kosten&#8221; &#8211; Der Wert von Design</strong><br />
Es darf nicht passieren, dass Technik &#038; Kosten die einzigen Argumente sind, die in die Wagschale geworfen werden und denen das Design automatisch zum Opfer fallen muss. &#8211; Die Folge werden schlechte Projekte sein! Die beste Programmierung und der beste Kostenrahmen helfen nichts, wenn die Schnittstelle zum User &#8211; die gestaltete Oberfl&#228;che vernachl&#228;ssigt wird oder dort falsche Kompromisse eingegangen werden.</p>
<p>Design ist kein Make-Up. Design hat einen Wert und es ist str&#228;flich den zu vernachl&#228;ssigen!</p>
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		<title>Webdesign: Ma&#223;geschneidert vs. Templates</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 21:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[templates]]></category>
		<category><![CDATA[web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Design-Templates sind eine sch&#246;ne Sache. Speziell f&#252;r Blogs. Sie erm&#246;glichen auch weniger Design-Versierten mit wenig Aufwand eine sauber gestaltete Webseite oder einen Blog zu betreiben. Insofern ist es auch keine schlechte Entwicklung, dass im Web immer mehr auf gut gestaltet Templates zur&#252;ckgegriffen wird &#8211; und viele gruselige Selfmade-Seiten verschwunden sind, bei denen viel zu oft [...]
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.bildbunt.de/wp-content/uploads/2007/11/template01.jpg' alt='template01.jpg' /></p>
<p>Design-Templates sind eine sch&#246;ne Sache. Speziell f&#252;r Blogs. Sie erm&#246;glichen auch weniger Design-Versierten mit wenig Aufwand eine sauber gestaltete Webseite oder einen Blog zu betreiben. Insofern ist es auch keine schlechte Entwicklung, dass im Web immer mehr auf gut gestaltet Templates zur&#252;ckgegriffen wird &#8211; und viele gruselige Selfmade-Seiten verschwunden sind, bei denen viel zu oft sehr gute Inhalte hinter schlechtem, undurchdachten Design verborgen lagen. Einfach weil der Ersteller kein Fachmann f&#252;r gute Usability durch gutes Design ist und er darauf auch garnicht sein Hauptaugenmerk legt. Genauso gilt das oft f&#252;r die &#228;sthetische Qualit&#228;t. Was v&#246;llig in Ordnung ist &#8211; wenn er daf&#252;r hervorragende Inhalte liefert! Insofern: Templates eine tolle Sache.</p>
<p>Das Ganze hat nur einen gro&#223;en Haken. </p>
<p>Durch diese Templates, die oft einen sehr einheitlichen Stil haben (Verl&#228;ufe, abgerundete Ecken, Buttons mit Glanz, bestimmtes Farbspektrum, &#8230;) hat sich sehr schnell ein Trend entwickelt, der oft auch direkt mit dem Begriff &#8220;Web-2.0&#8243; einhergeht, weil er das Aufkommen der anderen (inhaltlichen und technischen) Entwicklungen, die dieser Begriff umfasst, begleitet hat.</p>
<p>Dieser Trend wird mittlerweile oft mi&#223;verstanden.<br />
- Wenn man modern &#038; zeitgem&#228;&#223; wirken will, muss auch bei kommerziellen Seiten &#8220;dieser Web-2.0-Look&#8221; her. Ohne R&#252;cksicht auf Verluste. Ob er passt oder nicht. Es gibt Kunden, die das verlangen ohne weiter dar&#252;ber nachzudenken. Und tragischerweise auch genug Agenturen, die ihre Mitarbeiter mittlerweile dazu anhalten diesen Style zu verfolgen. Ebenfalls blind. Ohne zur reflektieren ob es nicht eine passendere, individuellere L&#246;sung g&#228;be.</p>
<p>Warum muss die Website eines <a href="http://www.reinert.de/">Fleischwarenherstellers</a> pl&#246;tzlich mit Verl&#228;ufen, Glaseffekten und optischen Web-2.0-like-Features versehen werden? Warum sieht pl&#246;tzlich eine Firmenwebsite, die ganz andere Funktionen erf&#252;llt, exakt wie ein Blog aus?</p>
<p>Typische Template-Optik wird durch Designer oft in m&#252;hevoller Kleinarbeit imitiert. Entweder werden komplette Blog-Layouts entwickelt, wie man sie genauso in unz&#228;hligen vorgefertigten WordPress-Vorlagen finden k&#246;nnte &#8211; oder man verpasst einem Design noch den &#8220;letzten Schliff&#8221; durch Elemente, die solchen Templates entlehnt sind. Verl&#228;ufe und Spiegelungen, was das Zeug h&#228;lt.</p>
<p>Fr&#252;her h&#228;tte man soetwas schnell f&#252;r unkreativ gehalten. Mittlerweile muss man sich als Designer schon nach allen Seiten wehren, wenn man eine individuellere Optik gestalten will. &#8211; Was sehr unverst&#228;ndlich ist. Ein Design wird doch nicht automatisch modern &#038; gut, wenn Verl&#228;ufe und Glasoptik enthalten sind.</p>
<p>Solche Elemente k&#246;nnen passen. Dann kann man sie ruhigen Gewissens einsetzen. &#8211; Aber oft genug muss man sich die Frage stellen &#8220;Warum?!&#8221;. &#8211; Diese ganzen Effekte um ihrer selbst willen sind eindeutig zu wenig. Ich denke, gutes Design sollte immer inhaltlich Hand und Fu&#223; haben. Funktional sowieso. Verl&#228;ufe, Spiegelungen, abgerundete Ecken, Boxen sind nicht immer das richtige gestalterische Mittel und sollten eigentlich in gezielten Dosen eingesetzt werden. Leider &#252;berziehen sie oft blindlings komplette Webauftritte. Ohne Sinn &#038; Verstand.</p>
<p>Daher an dieser Stelle: Pl&#228;doyer f&#252;r Ma&#223;arbeit, wo Ma&#223;arbeit machbar ist!<br />
Und machbar sollte das eigentlich immer dann sein, wenn professionelle Designer im Spiel sind &#8211; und es nicht darum geht einem Nicht-Designer schnell ein vorgefertigtes Design zur Verf&#252;gung zu stellen.</p>
<p>Weitere Empfehlungen:</p><ol>
<li><a href='http://www.bildbunt.de/2009/07/02/design-ist-kein-make-up/' rel='bookmark' title='Design ist kein Make-Up!'>Design ist kein Make-Up!</a></li>
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<li><a href='http://www.bildbunt.de/2011/02/23/keine-gruende-sind-die-falschen-gruende/' rel='bookmark' title='Keine Gr&#252;nde sind die falschen Gr&#252;nde.'>Keine Gr&#252;nde sind die falschen Gr&#252;nde.</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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