Eine ganze Armada
31. März 2011 | Von AndreasSehr schöne Serie aus gefundenen Bildern: Eine ganze Armada.
Weitere Arbeiten von Jessie Henson …
(via)
Sehr schöne Serie aus gefundenen Bildern: Eine ganze Armada.
Weitere Arbeiten von Jessie Henson …
(via)
Ich war schon immer begeistert vom Logo der San Franciso Municipal Railway (MUNI). – Auch wenn ich mit der MUNI selbst teils abenteuerliche Erfahrungen gemacht habe. Türen der U-Bahn klemmten schon mal an der Bahnsteigkante und mussten vom Fahrer per Hand gerichtet werden. Der Fahrplan war auf an der Decke montierten kleinen Fernsehern nicht immer ganz eindeutig ablesbar – und die permante Herausforderung bestand darin bei Durchsagen die Linie “M” von der Linie “N” zu unterscheiden und dann noch herauszufinden welcher Zugteil auf der Strecke getrennt wird und in eine andere als die gewünschte Richtung weiterfährt.
Nichtsdestotrotz: Das visuelle Erscheinungsbild war in der Vergangenheit ziemlich gut! Einige tolle Beispiele und jede Menge MUNI Fast Passes aus verschiedenen Jahrzehnten hat Shelby White bei ISO50 zusammengestellt.



Manche Platten könnte man schon alleine & ausschließlich wegen des Covers kaufen.
Bei “The Magnificent 7″ von den Supremes & The Four Tops ist neben der wunderschönen Covergestaltung allerdings auch die Musik ziemlich hörenswert.
Das Salem Tonfilmbilder Album 3 haben wir an einem der Antiquariatsstände auf dem Museumsuferfest 2010 gefunden. Ausschlaggebend für den Kauf war der gute Zustand des Albums und die Abbildung der Schauspielerin La Jana.


Das schöne Buch haben wir im Antiquariat Orban & Streu gefunden und wir hätten jeden Preis für das Exemplar gezahlt – auch 79 Euro. Aber zum Glück haben wir uns bei dem Preis nur verlesen.
In vergangenen Zeiten waren Analog-Bilder noch ein wenig stilvoller verpackt: Zum Beispiel in dieser Agfacolor-Fototasche. – Fundstück vom Antikmarkt auf der Konstablerwache/Frankfurt.
Bei diesem Fundstück aus einem Antiquitätenladen in Prenzlauer Berg ging mir als altem Bauzeichner natürlich das Herz auf: Einem Exemplar von “planen bauen wohnen” von 1966. Bemerkenswert sind nicht nur die abgebildeten Gebäude und Baudetails, sondern auch die Gestaltung des gesamten Heftes.
Während unseres Urlaubs in Berlin sind wir einigen schönen Fundstücken über den Weg gelaufen. Diesem hier in einem kleinen Antiquitätenladen in der Oderberger Straße voll mit DDR-Memorabilia. Das Bild wurde uns netterweise geschenkt.
Dieses Fundstück habe ich in einem unscheinbaren Karton in einem Antiquitätenladen am Römer gefunden.
Die Spitzenschlager sind aus dem Jahr 1978 und leider kenne ich keines der Lieder. Die Schallplatte lässt sich auch nicht mehr abspielen, weil sie irgendwann einmal direkter Wärme ausgesetzt wurde und seit dem verbogen ist. Aber vielleicht ist das auch besser so …

Bei den Schwaben gibt es ab und an merkwürdige Dinge. Zum Beispiel das “Dick-Erlebniscenter” in Esslingen. Zumindest internationalen Gästen wird der Name und der riesige Schornstein mit “Dick”-Aufschrift etwas zu denken geben …
Aus der Info-Zeitung des Dick-Areals habe ich seinerzeit einen schicken Teppich gebastelt. Der ist vor kurzem, ein wenig lädiert, wieder in den 30 Umzugskartons des zweiten Bildbunt-Mitgliedes aufgetaucht – geht also fast als Fundstück durch.
Vor ein paar Tagen habe ich festgestellt, dass eine der ersten Websites, die ich dienstlich erstellt habe, noch online ist!
Die Website der Druckerei Schölles von ca. 1998.
Manche Sachen sind dort so, weil ich es einfach noch nicht besser wusste – andere weil es zu der Zeit so üblich war.
Beide Parts sind interessant. Zum Einen, wie sich das Web in den vergangenen 12 Jahren weiterentwickelt hat – aber auch, wie deutlich sich mein Anspruch, die eigenen Fähigkeiten & die Sichtweise geändert haben.
Man war damals beeinflusst – und teilweise hin- und hergerissen zwischen Meinungen aus Büchern wie “Creating Killer Websites” von David Siegel, den neuesten Studien von Jakob Nielsen und dem auch damals schon immer wichtiger werdenden Thema “SEO”. – Auch wenn zu der Zeit noch kaum jemand diese Abkürzung benutzt hat. Optimierung bedeutete hauptsächlich Title-, Keyword- und Metatag-Anpassung und das Unterbringen möglichst vieler relevanter Suchbegriffe im sichtbaren Text. Optimiert wurde für AltaVista, Fireball & Co. – Google spielte damals nur als nettes, vielversprechendes Projekt der Universität Stanford eine verschwindend kleine Rolle.
Technisch war die Seite natürlich mit guten alten Tabellenkonstrukten aufgebaut. CSS kam nur spärlich zum Einsatz. Und das auch ziemlich wild – und aus heutiger Sicht gruselig – gemischt mit -Tags, für auch damals schon veraltete Browser, die CSS noch nicht unterstützt haben.
Ebenfalls zweifelhaft: Der Java-Script-Code für die Navigation. Der ist so im Quelltext enthalten, wie in das damals brandneue Macromedia Fireworks augespuckt hat.
In Fireworks wurde damals gesliced was das Zeug hält – und die ausgespielten Grafiken dann in GoLive (kurze Zeit später mit etwas anständigem wie HomeSite) zu einer HTML-Seite zusammengefügt.
Überflüssig zu erwähnen, dass ein CMS oder etwas dynamisches wie PHP erst garnicht im Gespräch war.
Womit ich schon 1998 Bauchschmerzen hatte: Der Intro- bzw. Brückenseite, die mit SEO-relevanten Begriffen vollgepflastert wurde und so eine gutes Ranking gewährleisten sollte – aber User schon damals genervt hat.
Fast schon vorbildlich sind die zahlreichen Kontaktmöglichkeiten – auch wenn die Kontakt-Adresse auf wirklich jeder Seite heute schon etwas merkwürdig und konzeptionell nicht ganz so clever anmutet. Auch das war zum einen Tribut an den übertriebenen SEO-Wahn, zum Teil auch die falsch verstandene Auffassung von “überall schnell erreichbar sein”.
Der Seite ist anzumerken, dass sie sowohl für ISDN als auch für 56K-Modems ausgelegt war! Natürlich bei Bildschirmauflösungen ab 800 x 600px. Es gibt wenig Grafikelemente. Nur kleine Bilder und natürlich keine Animationen.
Gestalterisch hielt ich die Seite damals für passend. Es gab mit den CMYK-Streifen und der Bildauswahl auch schon soetwas wie ein grafisches Konzept. – Heute würde sie wohl komplett anders aussehen. Minimalistisch ist gut – aber dafür müsste die Seite handwerklich viel besser gemacht sein. Ich bin erstaunt, das z. B. ein Logo in so mieser Bildqualität damals meine eigene Qualitätskontrolle passiert hat …
Auf jeden Fall interessant, dass das Relikt noch online ist. Ich hoffe, sie hat der Druckerei in der Zwischenzeit trotzdem gute Dienste geleistet um Kunden (grob) zu informieren und Kontakt herzustellen – auch wenn der Nutzwert der Seite sicher begrenzt ist.
Gibt es alte Überbleibsel aus Eurer Webdesign-Vergangenheit? Eventuell auch nur als Screenshot? – Es wäre interessant zu sehen, wie sich Eure Arbeiten innerhalb der letzten 10 Jahren entwickelt haben.
Gefunden in einer meiner 30 Umzugskartons.
Das Pop-Up Buch ‘The childrens zoo’ ist aus dem Bestand meiner eigenen Kinderbücher und leider ein wenig mitgenommen. Die meisten der Pop-Up’s sind verloren gegangen.
Das Design des Buches ist von Philip Mann und die Illustrationen sind von Louise Gordon.
Zum bisherigen Bildbunt-Equipment kam weitere Ausstattung hinzu: Eine Polaroid 1000!
In der Kameratasche lag auch gleich ein nettes Fundstück: Ein Polaroid, dass im Laden in der Rosenbergerstraße, in der die Kamera gekauft wurde, geknipst ist.
Eigene Polaroids gibt’s hoffentlich bald hier zu sehen, nachdem wir Filme organisiert haben.