Anouk Rehorek – Wolfensson

Wenn man meinen Twitter Account regelmäßig verfolgt, weiß man, dass ich ein gespaltenes Verhältnis zu “Printis” habe. Am meisten ärgere ich mich über den Mangel an Kreativität und den miesen Umgang mit Typografie.

Umso mehr freue ich mich über so schönen Arbeiten von Anouk Rehorek. Das Corporate Design für den Fashion Store Wolfensson ist wunderbar!

Übrigens ist das komplette Portfolio der Schweizerin sehenswert.


Thema: Design,Grafik,Inspiration | Kommentar schreiben!

Alte Gerätschaften

Sehenswerte alte Technik und schnörkelloses, schönes Design – festgehalten in Fotos von Mark Richards


Thema: Design,Fotografie | 2 Kommentare

Leuchtenschlacht

Großartige Idee. Großartige Lichtobjekte! Katharina Mischer und Thomas Traxler gestalten in ihrem Wiener Studio mischer’traxler aus alten Lampen vom Flohmarkt Lichtobjekte die unter- und miteinander ganz neue Verbindungen eingehen.

Schöner Effekt, der fast nebenbei entsteht: Durch den Einsatz neuer energiesparender Leuchtmittel benötigen mehrere der kombinierten Lampen weniger Strom, als früher jede einzelne davon verbraucht hätte.

(via)


Thema: Design,Inspiration,Kunst | Kommentar schreiben!

Zitate



Zitate zu visualieren ist keine neue Sache. Aber in dieser Form gefällt mir das durchaus. Ausgesprochen gut!

Weitere Arbeiten von Eric Zelinski …


Thema: Design,Inspiration,Kunst,Typographie | Kommentar schreiben!

Gefaltetes Papier

Ich mag im Grunde einfache Ideen, die große Wirkung entfalten. In diesem Fall den Font von Daniella Spinat aus gefaltetem Papier!

(via)


Thema: Design,Typographie | Kommentar schreiben!

Keine Gründe sind die falschen Gründe.

Ich erwische mich in letzter Zeit oft beim Kopfschütteln.

Kopschütteln darüber aus welchen Gründen Dinge gemacht werden. Oder besser gesagt: Das es auch niemanden stört, wenn es überhaupt keine Gründe gibt.

Als Designer treibt mich das Thema vielleicht nochmal besonders um. Ich sehe Design in erster Linie als Lösung einer Aufgabe oder eines Problems. Für alles, das man gestaltet – und vor allem, wie man es gestaltet – sollte es trifftige Gründe geben. Aber Gründe können auch in allen anderen Bereichen & Disziplinen nicht schaden. Zum Beispiel dabei, wirklich Dinge von Wert zu schaffen. Und nicht irgendetwas, dessen einziger Enstehungsgrund ist, dass irgendjemand dafür bezahlt. – Und manchmal noch nicht einmal das. Es gibt im Agentur-Umfeld viele Dinge, die hier gründlich schief laufen – Ich fürchte aber leider, dass das Problem auch die meisten anderen Branchen betrifft.

Um nochmal ganz kurz auf das Kopfschütteln zurückzukommen: Es kann nicht sein, dass nicht mehr nach den Gründen für ein Projekt gefragt wird, sondern einfach losgelaufen, ausgeführt & produziert wird. Egal was. Egal wie. – Aber aus einigen Jahren Erfahrung & Beobachtung in meinem Job muss ich leider sagen: Es kann doch sein. Es werden seitenweise Dokumente & Papier produziert, nur um, wie angeboten ein “Konzept” abliefern zu können. Gerne auch nachträglich, wenn alles Andere schon längst steht. Mann macht ohne Not schwachsinnige Dinge, von denen jedem Beteiligten klar ist, dass es Schwachsinn ist. Beliebter “Grund”: Das wurde mal irgendwann so festgelegt. Absurd. Und dafür gibt es leider noch mehr Beispiele. Es entstehen ganze Websites, Flash-, 3D-Animationen, Apps und sonstige Sachen, ohne dass es dafür einen wahren, echten Grund gäbe. Im Zweifelsfall reicht es aus, dass die Technologie gerade “im Trend” ist und man dabei sein muss: “Mach’ mal ‘ne App.” – “Wofür? Was ist das Ziel? Was soll die Kernfunktion sein? Wie ist der weitere Ausblick dafür?” – “Weiß ich auch nicht. Aber mach’ma. – Erstmal nur so für’s Look’n'Feel”.

Erschreckend ist, wie solche “Gründe” plötzlich wie verselbständigte Zombies durch Firmenkultur und Denken in Unternehmen laufen. Erschreckend, wenn Menschen garkeine Gründe mehr brauchen, sondern ein Zeitplan und ein paar Arbeitsanweisungen reichen. Dann ist es offenbar auch nicht mehr entscheidend, ob dies Pläne überhaupt jemals Hand & Fuß hatten. Und auch nicht, dass man gegebenenfalls genau weiß, dass sie das niemals hatten. Beängstigend mit anzuschauen, wieviel Arbeitsenergie und Geld dabei sinnlos verbrennt.

So kann es nicht sein. Es gibt keinen zwingenden Grund es so zu machen. – Auch wenn oft genau das vermittelt wird. – Es muss für das, was man tut echte Gründe geben, Verantwortung für die eigene Arbeit – im besten Fall gepaart mit Leidenschaft & Begeisterung.

Dazu gehört auch der Mut von Dingen abzuraten, die nicht die Passenden sind. An den richtigen Stellen “Nein” zu sagen und zu allererst nach den Gründen & Zielen zu fragen! Eigentlich einfach: gute Beratung.

Die Parole “wir müssen dem Kunden halt irgendetwas verkaufen, auch wenn er das gerade nicht braucht” habe ich noch nie verstanden. Wenn etwas nicht passt gibt es trotzdem fast immer etwas Sinnvolles, das man stattdessen anbieten kann. – Und sei es nur, den Kunden an einen guten Partner zu verweisen, der ihm bei seiner Aufgabe wirklich weiterhilft. Zur Stelle kann man sein, wenn es tatsächlich etwas zu tun gibt, das in den eigenen Kompetenzbereich fällt. Das Geld, dass ein Kunde bezahlt, sollte ein Produkt oder eine Dienstleistung auch wert sein – und nicht nur eine Maschinerie befüttert werden, die sich reihum für Mist auf die Schulter klopft.

Ziemlich schnell liegt bei solchen Gedankenspielen das Wort “Idealist” in der Luft. – Aber was spricht dagegen mit seiner Arbeit Dinge von Wert entstehen zu lassen? Etwas umzusetzen, für das es einen echten Grund gibt? Warum tun sich so viele Unternehmen damit so unglaublich schwer?

Es wird wieder höchste Zeit für Gründe! Und für gute, sinnvolle Arbeit, die etwas bewirkt.


Thema: Allgemein,Design,Gedanken | 2 Kommentare

MUNI Fast Passes

Ich war schon immer begeistert vom Logo der San Franciso Municipal Railway (MUNI). – Auch wenn ich mit der MUNI selbst teils abenteuerliche Erfahrungen gemacht habe. Türen der U-Bahn klemmten schon mal an der Bahnsteigkante und mussten vom Fahrer per Hand gerichtet werden. Der Fahrplan war auf an der Decke montierten kleinen Fernsehern nicht immer ganz eindeutig ablesbar – und die permante Herausforderung bestand darin bei Durchsagen die Linie “M” von der Linie “N” zu unterscheiden und dann noch herauszufinden welcher Zugteil auf der Strecke getrennt wird und in eine andere als die gewünschte Richtung weiterfährt.

Nichtsdestotrotz: Das visuelle Erscheinungsbild war in der Vergangenheit ziemlich gut! Einige tolle Beispiele und jede Menge MUNI Fast Passes aus verschiedenen Jahrzehnten hat Shelby White bei ISO50 zusammengestellt.

Weitere Beispiele bei flickr.


Thema: Design,Fundstücke,Inspiration | 2 Kommentare

Taxi-Poster

Tolle Idee. Tolle Ausführung.
Taxis verschiedener Länder – von Oben. Inklusive aktuellem Fahrpreis, der unten auf die Poster aufgedruckt ist.

Zu kaufen gibt es die Arbeiten von Mehmet Gozetlik im Online-Shop von antrepo.

(via)


Thema: Design,Inspiration | Kommentar schreiben!

Fundstück: Agfacolor

In vergangenen Zeiten waren Analog-Bilder noch ein wenig stilvoller verpackt: Zum Beispiel in dieser Agfacolor-Fototasche. – Fundstück vom Antikmarkt auf der Konstablerwache/Frankfurt.


Thema: Design,Fundstücke,Inspiration | Kommentar schreiben!

Packaging-Design: Joakim Sundström

Packagingdesign für Joghurt. Vom schwedischen Designer Joakim Sundström.

Genau solche Verpackungen sollten tatsächlich in den Regalen stehen!


Thema: Design,Inspiration | Kommentar schreiben!

Broken Budgie

Schade, dass ich meinen alten 24-Nadeldrucker schon vor langer Zeit verscherbelt habe. Man könnte sehr nette Sachen damit machen – sowas wie das hier von Ciara Phelan beispielsweise …


Thema: Design,Inspiration | Kommentar schreiben!

Papierpolaroid

Meine alte Polaroid-Kamera fiebert noch ihrem ersten Einsatz entgegen.

Eine sehr nette Variante aus Papier hat die Illustratorin und Grafikdesignerin Julia Guther gebaut.

Weitere sehenswerte Arbeiten.

(via)


Thema: Design,Illustration,Inspiration | 1 Kommentar

Alt, illustriert & gut!

Tolle Zusammenstellung alter Broschüren-Cover & Plakate von thingsicollect!

Mehr bei flickr …


Thema: Design,Illustration,Inspiration | Kommentar schreiben!

czech it out

TYP
TYP

Tschechien muss unbedingt auf die Reiseliste. Mir fallen sehr oft Bilder, alte Schriftzüge und ziemlich gutes Grafikdesign auf.

Ein Beispiel dafür sind die tollen, avantgardistischen Titelblätter für eine tschechische Zeitschrift aus den 20er-Jahren!

(via)


Thema: Design,Inspiration | Kommentar schreiben!

Groovy Lines

Groovy Lines

Groovy Lines

Schönes Artwork für das London Jazz-Festival 2009 von IWANT design. Tatsächlich sehr groovy!


Thema: Design,Illustration,Inspiration | Kommentar schreiben!