Reise in die Vergangenheit

Vor ein paar Tagen habe ich festgestellt, dass eine der ersten Websites, die ich dienstlich erstellt habe, noch online ist!

Die Website der Druckerei Schölles von ca. 1998.

Manche Sachen sind dort so, weil ich es einfach noch nicht besser wusste – andere weil es zu der Zeit so üblich war.

Beide Parts sind interessant. Zum Einen, wie sich das Web in den vergangenen 12 Jahren weiterentwickelt hat – aber auch, wie deutlich sich mein Anspruch, die eigenen Fähigkeiten & die Sichtweise geändert haben.

Man war damals beeinflusst – und teilweise hin- und hergerissen zwischen Meinungen aus Büchern wie “Creating Killer Websites” von David Siegel, den neuesten Studien von Jakob Nielsen und dem auch damals schon immer wichtiger werdenden Thema “SEO”. – Auch wenn zu der Zeit noch kaum jemand diese Abkürzung benutzt hat. Optimierung bedeutete hauptsächlich Title-, Keyword- und Metatag-Anpassung und das Unterbringen möglichst vieler relevanter Suchbegriffe im sichtbaren Text. Optimiert wurde für AltaVista, Fireball & Co. – Google spielte damals nur als nettes, vielversprechendes Projekt der Universität Stanford eine verschwindend kleine Rolle.

Technisch war die Seite natürlich mit guten alten Tabellenkonstrukten aufgebaut. CSS kam nur spärlich zum Einsatz. Und das auch ziemlich wild – und aus heutiger Sicht gruselig – gemischt mit -Tags, für auch damals schon veraltete Browser, die CSS noch nicht unterstützt haben.

Ebenfalls zweifelhaft: Der Java-Script-Code für die Navigation. Der ist so im Quelltext enthalten, wie in das damals brandneue Macromedia Fireworks augespuckt hat.

In Fireworks wurde damals gesliced was das Zeug hält – und die ausgespielten Grafiken dann in GoLive (kurze Zeit später mit etwas anständigem wie HomeSite) zu einer HTML-Seite zusammengefügt.

Überflüssig zu erwähnen, dass ein CMS oder etwas dynamisches wie PHP erst garnicht im Gespräch war.

Womit ich schon 1998 Bauchschmerzen hatte: Der Intro- bzw. Brückenseite, die mit SEO-relevanten Begriffen vollgepflastert wurde und so eine gutes Ranking gewährleisten sollte – aber User schon damals genervt hat.

Fast schon vorbildlich sind die zahlreichen Kontaktmöglichkeiten – auch wenn die Kontakt-Adresse auf wirklich jeder Seite heute schon etwas merkwürdig und konzeptionell nicht ganz so clever anmutet. Auch das war zum einen Tribut an den übertriebenen SEO-Wahn, zum Teil auch die falsch verstandene Auffassung von “überall schnell erreichbar sein”.

Der Seite ist anzumerken, dass sie sowohl für ISDN als auch für 56K-Modems ausgelegt war! Natürlich bei Bildschirmauflösungen ab 800 x 600px. Es gibt wenig Grafikelemente. Nur kleine Bilder und natürlich keine Animationen.

Gestalterisch hielt ich die Seite damals für passend. Es gab mit den CMYK-Streifen und der Bildauswahl auch schon soetwas wie ein grafisches Konzept. – Heute würde sie wohl komplett anders aussehen. Minimalistisch ist gut – aber dafür müsste die Seite handwerklich viel besser gemacht sein. Ich bin erstaunt, das z. B. ein Logo in so mieser Bildqualität damals meine eigene Qualitätskontrolle passiert hat …

Auf jeden Fall interessant, dass das Relikt noch online ist. Ich hoffe, sie hat der Druckerei in der Zwischenzeit trotzdem gute Dienste geleistet um Kunden (grob) zu informieren und Kontakt herzustellen – auch wenn der Nutzwert der Seite sicher begrenzt ist.


Gibt es alte Überbleibsel aus Eurer Webdesign-Vergangenheit? Eventuell auch nur als Screenshot? – Es wäre interessant zu sehen, wie sich Eure Arbeiten innerhalb der letzten 10 Jahren entwickelt haben.

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Fundstück: Action Fun Pop-Up Zoo Book

Action Fun Pop-Up Zoo Book

Action Fun Pop-up Zoo Book

Gefunden in einer meiner 30 Umzugskartons.

Das Pop-Up Buch ‘The childrens zoo’ ist aus dem Bestand meiner eigenen Kinderbücher und leider ein wenig mitgenommen. Die meisten der Pop-Up’s sind verloren gegangen.

Das Design des Buches ist von Philip Mann und die Illustrationen sind von Louise Gordon.

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Fundstück: Mercedes im Urlaub

Mercedes im Urlaub

Am Wochenende gab’s einen netten Kurzausflug nach Hamburg. Und ein Fundstück vom Flohmarkt im Karoviertel.

In Groß.

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Fundstück: Zeitlos

Fundstück: Zeitlos

Diese Anzeige war der Auslöser für meine Interesse an Frauenzeitschriften. Ich habe die Seite fein säuberlich aus dem Magazin herausgelöst und in eine große schwarze Box gelegt. Mittlerweile befindet sich dort ein umfangreiches Archiv an inspirierenden Artikeln, Fotostrecken und Anzeigen.

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Fundstück: Haßloch/Pfalz

Postkarte: Haßloch/Pfalz

Ein Fundstück aus meinem alten Heimatort.

Die Typo würde auch jedem Grindhouse-Poster gut stehen.

Auch die Website von Haßloch ist … ähm … sehenswert. Ebenfalls als Relikt aus einer anderen Zeit. Mit Webcam und allem weiteren zeitgenössischem drum & dran.

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Fundstück: Pan Am

Pan Am über Stuttgart

In meinem Fundus gibt es erstauntlich viele gute, alte Postkarten. Die meisten aus dem “Archiv” von Oma & Opa.

Die Karte oben zeigt den Stuttgarter Flughafen – mit einer Pan-Am-Maschine im Anflug. Bildmanipulation war ganz offensichtlich auch damals schon ein Thema. Aber: Sehr nettes Motiv und sehr nettes Flugzeug – mit der besten Airline-Livery ever!

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Fundstück: Palmenhaus

Postkarte: Palmenhaus Frankfurt

Postkarte: Palmenhaus Frankfurt

Dies Postkarte lag einer anderen bei ebay ersteigerten Postkarte als Verstärkung des Umschlags bei – wofür sie viel zu schade ist. – Aber umso besser: Jetzt hab’ ich sie.

Passenderweise zeigt sie den Palmengarten in Frankfurt.

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Fundstück: Stadtplan 1976

Mannheim/Ludwigshafen 1976

Mannheim/Ludwigshafen 1976

Interessant, was sich hier alles findet, wenn man mal tiefer in den Schubladen wühlt. Stadtplan von 1976 mit mehr oder minder zeitgenössischen Anzeigen. Bis auf die Karte selbst auch damals leider schon kein Beispiel besonders guter Gestaltung.

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Fundstück: Norderney

Fundstück: Norderney

Gefunden in einer meiner 30 Umzugskartons.

Das Foto ist mit einer Polaroid Kamera während eines Urlaubes auf Norderney entstanden. Das Motiv bin ich selber – wie man unschwer an den geballten Fäusten sehen kann. Der Fotograf ist unbekannt.

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Fundstück: Faces

Fundstück: Faces
Fundstück: Faces
Fundstück: Faces

Gefunden während einer Reise in die USA im Jahr 1989

Das Heft ‘Faces and features by Fritz Willis’ ist eines der ersten Fundstücke in meiner Sammlung – und im Grunde genommen nur geborgt. Ich habe das Heft im Bücherregal meines Cousins gefunden und die Illustrationen haben mir gleich so gut gefallen, dass ich das Heft mitgenommen und bis heute behalten habe.

Falls der Cousin mitlesen sollte: Ich gebe das Heft gerne wieder zurück – aber nur widerwillig.

Hier gibt’s weitere Bilder aus ‘Faces and features’.

Nachtrag:
Ich habe herausgefunden, dass das Heft noch immer in den USA publiziert wird.
Bei Walter Foster kann bestellt werden.

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Fundstücke: Kranzler

Kranzler

Mal wieder ein Fundstück. Aus dem netten, kleinen Antiquariat in der Töngesgasse.

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Fundstücke: U-Bahn-Bau & Brigitte!

U-Bahn-Bau Frankfurt

U-Bahn-Bau Frankfurt

Brigitte und Frankfurt

Dank des Hinweises von @stadt_ffm habe ich heute bei der Jubiläumsfeier “40 Jahre Römertelefon” einige nette Fundstücke aus dem Fundus des Presse- und Informationsamtes der Stadt Frankfurt entdeckt. – Die wurden am Römer gegen eine Spende abgegeben. Was hieß: Gleich zugreifen!

Die Broschüre zu “Planung Bau Betrieb” der Frankfurter U-Bahn und die dazugehörige Kunsstofftüte sind ein sehr nettes Beispiel für klassisches, toll ausgeführtes Grafikdesign. Ausserdem sind natürlich die Bilder und Information zu den damaligen Baumaßnahmen, Leitsystemen innerhalb der U-Bahn und den technische Details äusserst interessant!

Kurios ist das Plakat “Brigitte und Frankfurt”. Ferry Ahrlé bemalte Brigitte (“Das ist Brigitte. 21 Jahre jung. Lebt in Frankfurt”) mit ziemlich bunten frankfurter Stadtmotiven.

Auch die, zumindest farblich, leicht psychedelisch angehauchte alte Frankfurt-Tüte, in der ich die Fundstücke behutsam nach Hause transportiert habe, wird einen Platz im Bildbunt-Fundstück-Archiv bekommen.

Weitere Bilder gibt’s bei flickr.

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Fundstück: Olympia Los Angeles.

Olympia 1932, Los Angeles

Diese 2 Fundstücke sind uns in den verwinkelten Antiquariats-Katakomben am Römer über den Weg gelaufen.

Auch 1932 gab’s schon Pannini-Bilder.

Die Bilder zeigen Jules Noel (Frankreich) den “Weltrekordmann im Diskusswerfen” und Eleanor Holm (U.S.A.) “100-Meter-Rückenschwimmen für Damen”.

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Reh!

Reh!
Reh!
Reh!
Reh!

Gefunden in Köln auf dem Flohmarkt (das Reh).

Hätte für das liebe Reh jeden Preis bezahlt. Allerdings gibt es Bildbunt-Mitglieder, die seinen Blick für ein wenig “verschlagen” halten. – PÖH!

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Fundstück: Lottofee.

Lottofee.

Gefunden im Westend. Eingeklebt ins Moleskine.

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