Jetzt auch mit Holga.

Holga-Experimente I

Holga Experimente II

Heute kamen – nach langem Warten – die ersten mit der neuen Holga geschossenen Bilder aus dem Fotolabor zurück. Die Befürchtung die lange Bearbeitungszeit bei Schlecker und die Einsendung in ein spezielles Labor (wie ich erfuhr wurde der Rollfilm nach Oldenburg zum Entwickeln umgeleitet) bedeuten auch entsprechend hohe Kosten erwieß sich als unbegründet: 8,19 EUR für Entwicklung und 11 Abzüge sind vollkommen Ok. Die Qualität der Abzüge hat mich sehr zufriedengestellt – die fotografische Qualität der Bilder auch erstmal … halbwegs … Die eigentlich erwarteten massiven Lichtlecks sind zumindest beim verwendeten Schwarzweiß-Film ausgeblieben oder vielleicht auch einfach nicht weiter sichtbar. Was mich fast sogar enttäuscht hat – aber in Zukunft vielleicht das Abkleben der Holga spart, wenn man doch mal keine Lust auf zu viel Unberechenbarkeit der Kamera hat. Sehr gut gefällt mir die Unschärfe an den Rändern, die sich sicher noch gezielter für nette Effekte und Hervorhebung des Motivs in Bildmitte einsetzen lässt.

Dank der hervorragenden Anleitungen mit Video bei squarefrog.co.uk hat auch das Einlegen und herausnehmen des Rollfilms prima geklappt. Da hatte ich etwas Bedenken, dass es sehr fummelig werden könnte. Aber alles kein Problem. Und: Es macht sehr viel Spaß mit der klobigen Plastik-Holga zu fotografieren. Noch mehr Spaß machen allerdings die entgeisterten Blicke Umstehender. Die können sich ganz offensichtlich nicht erklären, was man mit diesem riesigen Plastikding vorhat.

Nachdem im Kühlschrank bereits ein großer Vorrat bei eBay günstig ersteigerter Rollfilme (eine nette Mischung: S/W, Farbe, Farbumkehrfilm, teilweise abgelaufene Filme, …) lagert, bin ich gespannt auf die nächsten Experimente mit Farbfilm und dem crossen von Dia-Filmen. Weitere Labore werden auch noch getestet. Es ist leider nie richtig ersichtlich, wer überhaupt Entwicklung von Rollfilmen im Angebot hat – auf den Filmtaschen sucht man diesen Hinweis (geschweige denn ein Feld zum Ankreuzen) ebenfalls vergeblich, so dass man alle Angaben – inklusive das gewünschte (quadratische) Format der Abzüge wohl immer auf das viel zu kleine Feld für „Sonderwünsche“ quetschen muss. Sicher weiß ich mittlerweile von Schlecker und Saturn, dass Rollfilme anstandslos angenommen und entwickelt werden. Bei Rossmann soll das auch gehen – bei anderen Ketten werde ich mal noch etwas forschen ;). – Sobald ich mehr weiß, gibt’s das hier ebenfalls zu lesen. Ich bin auch gespannt auf die preislichen und qualitativen Unterschiede.

Alle einigermaßen veröffentlichungswürdigen Bilder des ersten Films sind hier zu sehen.

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Kommentare 2

  1. andreas 14. September 2007

    gut, sehr gut sogar :-)
    das ist etwas dass mich immer wieder erstaunt, das abholen der bilder und die feststellung, dass die bilder gut geworden sind. bewegende momente, die jeweils lust auf mehr machen.

    gruss andreas

  2. andreas 14. September 2007

    Vielen Dank!

    — Das stimmt! Und dass das Entwickeln länger dauert als bei normalem Kleinbildfilm erhöht die Spannung noch. :-)

    Ich bin schon wieder sehr gespannt auf die Ergebnisse der nächsten Beiden Filme (diesmal Farbdiafilme, gecrosst).

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