Diana & Actaeon – der etwas konfuse Blick auf die Nacktheit
18. November 2008 | Von Andreas
Am Wochenende gab’s mal wieder einen Bildbunt-Abstecher zu Kunst & Kultur. Und nach Düsseldorf. Ins Museum Kunstpalast.
Hier die Kurzkritik zur Ausstellung:
Vielfältige Auswahl an Exponaten. Vielleicht ein wenig zu vielfältig. Die ausgewählten Arbeiten wirkten manchmal etwas zusammenhanglos. “Der verbotene Blick auf die Nacktheit” – beziehungsweise “Nacktheit” an sich ist vielleicht einfach ein zu großer roter Faden für eine Ausstellung …
“Die nackte Wahrheit. Klimt, Schiele, Kokoschka und andere Skandale” – 2005 in der Frankfurter Schirn hat es beser gemacht: Es wurde sehr gezielt ein Thema und eine Epoche beleuchtet. Die Ausstellung in Düsseldorf war etwas unentschlossen … – und zu “verbotenem Blick” hätte man sicher noch etwas unterschiedlichere, interessantere Aspekte zeigen können …
Einige der ausgestellten Arbeiten waren dennoch sehenswert, manche vielleicht auch kontrovers – Anregende Wirkung – oder zu viel Skandal – sollte man sich allerdings nicht versprechen. :-)
Eine Sache am Rande: Wir mussten leider mal wieder feststellen, dass Museumsöffnungszeiten nicht ganz unserem Tagesrhytmus entsprechen ;-) … Die Ausstellung schloss schon um 18.00 Uhr, einen Saal der Ausstellung mussten wir ausfallen lassen, da uns die Wärter – zusammen mit anderen Besuchern, des noch gut gefüllten Museums, schon mit Nachdruck Richtung Ausgang delegierten …
Ausstellung im Museum Kunstpalast.
Weitere Empfehlungen:



24. November 2008 um 22:18 Uhr
Daniela sagt,
Das ist das Fazit der Süddeutschen zu der Ausstellung:
Gynäkologische Hochleistungsschau: Die “Diana”-Ausstellung im Düsseldorfer Kunstpalast penetriert Besucheraugen mit weiblichen Genitalien und stellt Motiv vor Motivation.
Mehr kann man unter
http://www.sueddeutsche.de/kultur/194/448926/bilder/
lesen und sehen.
24. November 2008 um 22:24 Uhr
andreas sagt,
Witzigerweise war der Artikel bei der Süddeutschen mit “Diana & ACETON” angeteasert. :)