TAR Magazin

Meine Leidenschaft für Zeitschriften ist ja bekannt.

Und so war ich überrascht, dass die Bildserie für das TAR Magazin entstanden ist. Normalerweise sieht mal selten so interessante Collagen in Zeitschriften. Die Fotos für die Serie sind von Yelena Yemchuk und das Model ist Eniko Mihalik.

Hoffentlich sind die Arbeiten ein Indikator dafür, dass das TAR Magazin insgesamt sehr ungewöhnlich ist. Beim nächsten Besuch zu meinen Zeitschriftenhändler werde ich Ausschau danach halten.


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Lauren Crew

Aus Erfahrung weiß ich, dass es nicht leicht ist gute Fotos zu machen, die gleichzeitig auch stimmungsvoll sind.

Aber Lauren Crew hat offensichtlich damit keine Probleme. Ihre Fotografien sind trotz der reduzierten Komposition sehr emotional. Die schöne Farbgebung hat sicher einen großen Anteil daran.

Weitere Arbeiten kann man sich im Portfolio der Fotografin ansehen. Das Blog ist ebenfalls sehr sehenswert.


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Kennst Du die Pracht einer Platte, die sich dreht?

Paul Octavious hat wieder zugeschlagen. Diesmal mit einfachen aber ziemlich gelungenen Fotografien von drehenden Platten: Grandpa’s Records.

Auch zu kaufen als Print.


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re:publica 11 wir kommen!

Nach unserem letztjährigen Debüt – das uns ausgesprochen gut gefallen hat – werden wir auch dieses Jahr wieder dabei sein!

Wir freuen uns schon auf die Vorträge, spannende Themen, massig Input, auf neue Gedanken, auf gute Ideen und auf Berlin! – Und vor allem natürlich darauf, die Leute, die uns das restliche Jahr hauptsächlich über twitter und Blogbeiträge begleitet haben, mal wieder in Fleisch und Blut wiederzusehen!

Wer uns treffen möchte: Wir werden die kompletten 3 Tage da sein und sind eigentlich immer für ein nettes Schwätzchen bei einem guten Getränk (besser keine Club-Mate*) zu haben. Einfach anquatschen. – Wir sind die Zwei, die sich mit den wenigstens Gadgets im Gepäck, etwas schüchtern in den Ecken rumdrücken und wieder verzweifelt versuchen werden WLAN-Empfang im Friedrichstadtpalast zu bekommen. ;)

Unsere letztjährige Erkundungstour durch Berlin werden wir im Anschluss an die re:publica ebenfalls fortsetzen. Beim letzten Mal gab’s so viele interessante Ecken, die wir leider nicht geschafft haben. Das Erkunden werden wir neben der klassischen einfach-mal-in-interessant-aussehende-Gegenden-latschen diesmal per Foursquare, Foodspotting & Co. elektronisch noch ein wenig ausbauen. Für persönliche Tipps, was wir auf keinen Fall verpassen sollten, sind wir natürlich ebenfalls dankbar!

* habe letztes Jahr während der re:publica tapfer und voller Todesverachtung mindestens die Hälfte einer riesigen Club-Mate-Flasche ausgetrunken. Im Übrigen ein Erlebnis, dass nicht unbedingt wiederholt werden muss.


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Keine Gründe sind die falschen Gründe.

Ich erwische mich in letzter Zeit oft beim Kopfschütteln.

Kopschütteln darüber aus welchen Gründen Dinge gemacht werden. Oder besser gesagt: Das es auch niemanden stört, wenn es überhaupt keine Gründe gibt.

Als Designer treibt mich das Thema vielleicht nochmal besonders um. Ich sehe Design in erster Linie als Lösung einer Aufgabe oder eines Problems. Für alles, das man gestaltet – und vor allem, wie man es gestaltet – sollte es trifftige Gründe geben. Aber Gründe können auch in allen anderen Bereichen & Disziplinen nicht schaden. Zum Beispiel dabei, wirklich Dinge von Wert zu schaffen. Und nicht irgendetwas, dessen einziger Enstehungsgrund ist, dass irgendjemand dafür bezahlt. – Und manchmal noch nicht einmal das. Es gibt im Agentur-Umfeld viele Dinge, die hier gründlich schief laufen – Ich fürchte aber leider, dass das Problem auch die meisten anderen Branchen betrifft.

Um nochmal ganz kurz auf das Kopfschütteln zurückzukommen: Es kann nicht sein, dass nicht mehr nach den Gründen für ein Projekt gefragt wird, sondern einfach losgelaufen, ausgeführt & produziert wird. Egal was. Egal wie. – Aber aus einigen Jahren Erfahrung & Beobachtung in meinem Job muss ich leider sagen: Es kann doch sein. Es werden seitenweise Dokumente & Papier produziert, nur um, wie angeboten ein “Konzept” abliefern zu können. Gerne auch nachträglich, wenn alles Andere schon längst steht. Mann macht ohne Not schwachsinnige Dinge, von denen jedem Beteiligten klar ist, dass es Schwachsinn ist. Beliebter “Grund”: Das wurde mal irgendwann so festgelegt. Absurd. Und dafür gibt es leider noch mehr Beispiele. Es entstehen ganze Websites, Flash-, 3D-Animationen, Apps und sonstige Sachen, ohne dass es dafür einen wahren, echten Grund gäbe. Im Zweifelsfall reicht es aus, dass die Technologie gerade “im Trend” ist und man dabei sein muss: “Mach’ mal ‘ne App.” – “Wofür? Was ist das Ziel? Was soll die Kernfunktion sein? Wie ist der weitere Ausblick dafür?” – “Weiß ich auch nicht. Aber mach’ma. – Erstmal nur so für’s Look’n'Feel”.

Erschreckend ist, wie solche “Gründe” plötzlich wie verselbständigte Zombies durch Firmenkultur und Denken in Unternehmen laufen. Erschreckend, wenn Menschen garkeine Gründe mehr brauchen, sondern ein Zeitplan und ein paar Arbeitsanweisungen reichen. Dann ist es offenbar auch nicht mehr entscheidend, ob dies Pläne überhaupt jemals Hand & Fuß hatten. Und auch nicht, dass man gegebenenfalls genau weiß, dass sie das niemals hatten. Beängstigend mit anzuschauen, wieviel Arbeitsenergie und Geld dabei sinnlos verbrennt.

So kann es nicht sein. Es gibt keinen zwingenden Grund es so zu machen. – Auch wenn oft genau das vermittelt wird. – Es muss für das, was man tut echte Gründe geben, Verantwortung für die eigene Arbeit – im besten Fall gepaart mit Leidenschaft & Begeisterung.

Dazu gehört auch der Mut von Dingen abzuraten, die nicht die Passenden sind. An den richtigen Stellen “Nein” zu sagen und zu allererst nach den Gründen & Zielen zu fragen! Eigentlich einfach: gute Beratung.

Die Parole “wir müssen dem Kunden halt irgendetwas verkaufen, auch wenn er das gerade nicht braucht” habe ich noch nie verstanden. Wenn etwas nicht passt gibt es trotzdem fast immer etwas Sinnvolles, das man stattdessen anbieten kann. – Und sei es nur, den Kunden an einen guten Partner zu verweisen, der ihm bei seiner Aufgabe wirklich weiterhilft. Zur Stelle kann man sein, wenn es tatsächlich etwas zu tun gibt, das in den eigenen Kompetenzbereich fällt. Das Geld, dass ein Kunde bezahlt, sollte ein Produkt oder eine Dienstleistung auch wert sein – und nicht nur eine Maschinerie befüttert werden, die sich reihum für Mist auf die Schulter klopft.

Ziemlich schnell liegt bei solchen Gedankenspielen das Wort “Idealist” in der Luft. – Aber was spricht dagegen mit seiner Arbeit Dinge von Wert entstehen zu lassen? Etwas umzusetzen, für das es einen echten Grund gibt? Warum tun sich so viele Unternehmen damit so unglaublich schwer?

Es wird wieder höchste Zeit für Gründe! Und für gute, sinnvolle Arbeit, die etwas bewirkt.


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Design Blast 2010 – Der Rückblick

Wie auch Eike König während seines Vortrags bemerkte, ist “Design Blast” nicht unbedingt der glücklichste Name für eine Konferenz – aber das ist “Hort” für ein Designstudio vielleicht auch nicht – insofern sind Namen manchmal doch nur Schall & Rauch.

Die Konferenz selbst, die zum 3. Mal in Karlsruhe stattfand, war eine kleine, sehr gelungene Veranstaltung! Schöne Location mit Tageslicht & viel Sonne. Gute Redner, tolle Organisation & Verpflegung. Und Inspiration.

Das diesjährige Motto der komplett von den Studenten der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe organisierten, gestalteten und moderierten Veranstaltung war “Mut”.

Bis auf Åbäke, die etwas am Thema vorbei einfach eine Sammlung sehenswerter Arbeiten präsentierten, war es spannend & interessant, was von den eingeladenen Designern (Julia Lohmann, Eike König, Brendan Walker und Marco Fiedler) zum Thema “Mut & Design” zu hören war!

Am meisten beeindruckt haben mich dabei die Arbeiten und der Vortrag von Julia Lohmann, die in Ihrer bisherigen Laufbahn als Designerin bereits einiges an Mut bewiesen hat! – Durch die Arbeiten selbst, aber auch durch die Wege die sie eingeschlagen oder bewusst abgebrochen hat.

Ebenfalls sehens- und hörenswert war erwartungsgemäß der Vortrag von Eike König (Hort). Mir gefiel die Ehrlich- und Geradlinigkeit. Einige Arbeiten von Hort waren natürlich auch zu sehen – aber über die braucht man eigentlich nicht mehr viele Worte zu verlieren. Die sind bekannt & gut.

Interessant waren die Gedanken, die in fast allen Beiträgen mitschwangen:

  • Die Möglichkeit zu haben gutes Design umsetzen zu können erfordert zuallererst den Mut, Berater auf Augenhöhe statt bloßer Dienstleister zu sein
  • “Die Werbung” ist nicht unbedingt das attraktivste Arbeitsfeld für Designer.
  • Mut kann unbequem sein. Muss es vielleicht sogar auch.
  • Mut heißt, sich selbst herauszufordern
  • Entscheidend ist, Dinge anzupacken von denen man überzeugt ist

Eine weitere bemerkenswerte Sache, die sowohl bei den Vorträgen von Julia Lohmann als auch von Brendan Walker deutlich wurde: In England werden offenbar weit weniger Grenzen zwischen Kunst und Design gezogen. Designer scheinen dort oft ein etwas anderes Selbstverständnis zu haben. “Gestalten” heißt dort – wohl mehr als hier – soziale und gesellschaftliche Aspekte mit einzubeziehen.

Ein weiterer Part der Designkonferenz war die Verleihung des Output-Awards an herausragende studentische Arbeiten.

Dabei wurde der Schwerpunkt diesmal auf Arbeiten gelegt, die eher forschenden Charakter hatten, konzeptionell neue Ansätze verfolgten und versuchen neue Felder zu erschließen. Und es waren dazu tolle Beispiele zu sehen!

Was überall auf der Konferenz und auch in der Laudatio zur Preisverleihung des Output-Awards mitschwang ist ein – hoffentlich genereller – Trend: Design mit Substanz – nicht der tausendste bequeme Stuhl, oder das tausendste “sexy” Design – sondern Ideen & Konzepte, die wirklich etwas aussagen und bewirken! Sachen, die “Funktion” nicht nur auf (marketing-)technische Aspekte beschränken, sondern gerne auch in größerem gesellschaftlichem Zusammenhang gedacht werden!


Weiter Bilder von der Design Blast 2010 …


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3 Jahre Bildbunt-Blog!

Das Bildbunt-Blog wird genau heute 3 Jahre alt!

Grund den Champagner auszupacken & zu feiern. Auf jeden Fall für uns – und hoffentlich auch für Euch! Zumindest hoffen wir, dass Euch nach wie vor gefällt, was wir hier zeigen.

Für uns hat sich das Bloggen in den letzten 3 Jahren mehr als ausgezahlt. Wir haben dadurch selbst viele neue, inspirierende Sachen entdeckt. Haben viele nette Leute kennengelernt und das Blog hat uns immer wieder dazu angetrieben neue, spannende Sachen auszuprobieren. Es ist mittlerweile ein wenig der Motor von Bildbunt. Zuvor hat das Experimentieren mit grafischen Sachen, Fotografie, usw. auch schon viel Spaß gemacht – zusammen mit dem Veröffentlichen und Austauschen der Arbeiten klappt das allerdings noch besser.

Durch Bildbunt.de ist mittlerweile auch der zweite nette Ableger, “Fein am Main” entstanden.

In beiden Blogs hoffen, dass wir viele interessante Sachen zeigen können, die Euch interessieren – und gleichzeitig stoßen wir selbst jedes Mal auf jede Menge Sachen, die wir vorher noch nicht kannten oder wussten.

Wir haben das Gefühl, dass uns das Bloggen in den letzten Jahren ziemlich weitergebracht hat. Es hat Stück für Stück den Horizont erweitert, und geholfen sich über Dinge während des Schreibens und Diskutierens tiefergehende Gedanken zu machen. Ganz davon abgesehen, dass wir im Laufe der Zeit auf eine Menge anderer toller Blogs aufmerksam wurden. Und auf Dienste & Technologien, die wir davor nicht oder nur sporadisch genutzt haben. Vieles davon (RSS, flickr, Twitter, Google Analytics, zahlreiche iPod-Apps, …) hat sich dabei mittlerweile in Verbindung mit dem Bloggen als ziemlich unverzichtbar herausgestellt. Andere Sachen (Facebook, Foursquare, Formspring, Evernote, …) haben wir wieder verworfen, weil wir sie einfach zu selten genutzt haben oder sie anfingen zu nerven.

Auch unsere Offline-Gerätschaften haben sich mit der Zeit verändert und erweitert. Es kam jede Menge grafisches Material mit dazu. Und natürlich auch der kleine Kamera-Fuhrpark mit Holga, Beirette, Polaroid & Co.

Nichtsdestotrotz ist es manchmal nicht einfach neben der “regulären Arbeit” noch Zeit für die Blogs zu finden – und zu oft bleibt unser eigener Anspruch dahinter zurück, was wir an Zeit wirklich für’s Schreiben aufbringen können. Aber das ist sicher etwas, dass Jeder kennt, der das mit den Blogs nicht halbwegs hauptberuflich betreiben kann.

Es würde Spaß machen noch deutlich mehr Zeit in beide Websites zu stecken. Wir haben noch viele Ideen & Pläne. Mal sehen, wie – und ob -sich das hinbekommen lässt. – Aus unserer bisherigen Erfahrung wohl eher indirekt. In dem sich durch die Blogs interessante Kontakte & Projekte ergeben, die helfen das Schreiben dort zu subventionieren. Klassische Einnahmeformen wie Banner, Adsense & Co. zahlen sich bei der Art unserer Blogs derzeit nicht aus – und erscheinen uns auch sonst oft eher als antiquierte, manchmal sogar etwas zweifelhafte Einnahmeformen. Aber auch gut, auf diesem Gebiet Erfahrung zu sammeln und immer mehr zu merken, was für uns funktioniert, und was nicht.

Das ist eine Sache, die beim Bloggen generell Spaß macht: Nicht unbedingt schon komplett “fertig” starten zu müssen, sondern bestimmte Sachen einfach ausprobieren und verändern zu können – und am Ende auf etwas zu schauen, das uns immer besser gefällt. Der Dank dafür geht nicht zuletzt an WordPress und der einfachen Art damit zu publizieren, das Blog individuell zu gestalten und fast beliebig erweitern zu können!

Vielen Dank natürlich auch an Euch & das regelmäßige vorbeischauen!

Bleibt nur zu sagen: Prost! Und auf weitere nette Jahre Bildbunt-Blog!


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Gesunder Menschenverstand

Ich Frage mich in letzter Zeit öfter, was das für eine Welt wäre, in der man einfach – so mir nichts dir nichts, mal wieder zu gesundem Menschenverstand zurückkehren würde. Ich glaube, eine ganz Gute.

Keine Firmen, die man garnicht braucht. Kein Spekulieren mit Geld, das nicht existiert. Kein Bauen von Gebäuden, die niemand beziehen möchte. Nicht investieren um des Investierens willen. Kein künstliches am-Leben-halten von Wirtschaftszweigen, die von der Zeit überholt wurden. Keine Meetings, nur damit man mal darüber gesprochen hat. Keine Arbeit nur für Einkommen und nicht, weil die Arbeit für irgendjemanden einen Nutzen hätte. Keine Dinge umsetzen, die noch nichtmal derjenige versteht, der sie umsetzt. Keine Projekte, die keinen Sinn und Zweck erfüllen, sondern lediglich existieren, weil man sie verkaufen kann. Keinen absoluten Bullshit, nur, weil er so mal in Stein gemeiselt wurde.

Fehler zugeben können. Nach Zielen fragen. Leute an Themen lassen, die davon Ahnung haben. Kein Socialising & Networking – sondern nette, ehrliche Gespräche und gute (Geschäfts-)beziehungen. Nicht Werkzeuge für Lösungen halten. Nichts machen, was Andere machen, ohne es verstanden zu haben. Verantwortung für seinen Bereich übernehmen. Sinn & Zweck von Dingen hinterfragen. Sachen anfangen, die tatsächlich nützlich sind.

In die Zukunft denken.


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Ein Herz für Blogs #3

Eine gute Idee ist es meistens wert weiterverfolgt zu werden.

Gut, dass sich Marcel (uarr.org) der ursprünglich vom Stylespion ins Leben gerufenen Aktion “Ein Herz für Blogs” angenommen hat.

Worum’s in der Aktion geht, könnt Ihr hier nachlesen.

Aber lange Rede, kurzer Sinn: Hier sind unsere aktuellen, deutschsprachigen Blog-Favoriten.


Danielas Empfehlungen:

Ich schaue mit am liebsten visuelle Blogs an und lasse mich durch die Bilder inspiriren. Diese beiden gehören zu meinen Favoriten:

About a riot in 36

Club Myrtle Mae


Meine kleine Auswahl:

Electricgecko

Schön zu lesen. Schön anzuschauen. Gute Gedanken zu Design und anderen Themen. Und jede Menge sehenswerte Arbeiten & Fotografien.

We Looked Like Giants

“We Looked Like Giants” zeigt eine abwechslungsreichen Auswahl an Design, Fotografie & Kunst. Im Feedreader bleibe ich fast immer an einem der Beiträge aus dem Blog hängen. Sehr nett.

RechtschreiPunk

Neben den eher designlastigen Sachen mag ich Blogs, die einfach nur gut geschriebenen, interessanten und im Zweifel auch unterhaltsamen Text bieten. Einer dieser Blogs ist RechtschreibPunk.


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re:publica 2010

Da Bildbunt jetzt erstmal ein paar Tage Urlaub hat, hier (vorerst) nur ein kurzer, knapper Bericht:

+++ 3 Tage re:publica sind zu Ende. Für Bildbunt die erste re:publica – aber sehr sicher nicht die Letzte! +++

+++ Viele spannende Vorträge +++ Privacy vs. Public, Design-Thinking, Revolution von Produktion und Arbeitswelt, Zensur & Kontrolle des Internets, Medienguerilla, Trolle & Shitstorms, die Kehrseiten des Internets, die Chancen durch’s Netz +++

+++ Erholsam, dass Philosphie & Haltung oft das Kernthema vieler Vorträge war – und nicht Businnes, Vermarktbarkeit und die oft zu oberflächlich und zu schnell monetär gedachten Dinge +++

+++ Der gesamte Input während der 3 Tage in Berlin war mal wieder sehr anregend und wird noch einige weitere Gedanken ins Rollen bringen. +++ Auswirkungen auf unsere Blogs (hier und bei fein-am-main.de) nicht ausgeschlossen. +++

+++ Noch zu erwähnen: Die nette Abschlussparty in der Kalkscheune +++ Was die Feierei betraf, war die re:publica-Crowd etwas zurückhaltend – dafür gab’s aber richtig gute Musik von DJs und Live-Acts. +++


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KW24/2009

In der KW24/2009 konnte nach längerer Pause wieder ein Stammtisch in Frankfurt stattfinden.

Traditionell finden die Stammtische von BILDBUNT immer an einem Donnerstag statt. Jeder Abend beginnt mit einem gutem Essen und sollte immer so enden, dass man den Freitag dank des Restalkohols locker und beschwingt in der Agentur verbringen kann. Ich kann nur soviel dazu sagen: ‘Eine sehr gute Strategie!’


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Fein am Main ist da!

Der ein oder andere von Euch hat es vielleicht schon mitbekommen: Unser zweites Projekt – Fein am Main – ist gestartet!

Falls Ihr Interesse an Frankfurt habt/oder Euch Frankfurt im Grunde suspekt ist: Vorbeischauen!

Worum’s bei “Fein am Main” genau geht, könnt Ihr hier lesen.


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Stammtisch: Onkel Otto Bar, Mannheim

Onkel Otto Bar

Ein Abstecher nach Mannheim lohnt sich. Die Stadt ist schon seit jeher Nett – aber in den letzten Jahren hat sich dort noch Einiges mehr entwickelt. Nicht zuletzt rund um die Pop-Akademie im ehemaligen Rotlichtbezirk Jungbusch.

Dort ist auch die Onkel Otto Bar. Die gibt’s schon seit 1954 . Früher als eher zwielichtiges Etablisement. Jetzt als äusserst nette Bar – mit der Einrichtung von damals: Rote Sitzecken, alles in rotes Licht getaucht und alte Schinken mit Seefahrermotiven an der Wand.

Nichts ist überrenoviert oder zu durchgestylt, die Getränkekarte äusserst bodenständig und die Stimmung & Atmosphäre werden mit voranschreitender Uhrzeit immer besser. – Was allerdings auch bedeutet, dass es später sehr gedrängt & kuschelig zugeht.

Onkel Otto & Mannheim haben uns bestimmt nicht das letzte Mal gesehen!

Update:
Jede Menge Bilder gibt’s im flickr-Stream der Onkel Otto Bar.

Onkel Otto Bar
Jungbuschstraße 8
Map

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Jahresrückblick 2009

Mann muss nicht jeden Scheiß mitmachen. Aber so ein Jahresrückblick geht schon mal.

09 | Rückblick

2009 war das Jahr des Bildbunt-Blogs! In keinem Jahr zuvor haben wir es so regelmäßig und konstant geschafft Beiträge zu veröffentlichen. Und es macht mehr Spaß den je! Es ist nett zu sehen, dass wir zwar keine riesige aber trotzdem ständig wachsende Leserschaft haben, denen gefällt, was wir hier tun & veröffentlichen.

Insofern können wir uns nicht dem 2009 teilweise durch die Bloglandschaft streunenden Frust oder der Beobachtung anschließen, dass aus der Blog-Sache die Luft raus wäre.

2009 war auch das Social-Web-Jahr von Bildbunt. Gerade durch Twitter – aber auch flickr & Co. sind wir in diesem Jahr auf so viele Leute, interessante Blogs und jede Menge Inspiration für Bildbunt gestoßen, wie nie zuvor.

Wir sind gespannt, was sich durch die vielen Verknüpfungen und Vernetzungen noch entdecken und entwickeln lässt!

Was war 2009 noch von Bedeutung? Musikikalisch, Filmisch, sonst so?

Musikalisch war 2009 – wie eigentlich das Ganze Jahrzehnt garnicht so übel.

Alben 2009:

  • Grace Jones – Hurricane – Tolles Comeback!
  • Hell – Teufelswerk – Mal wieder was hervorragend Elektronisches
  • Placebo – Battle for the sun – Unterschätzt – anfangs auch von mir. Braucht Lautstärke.
  • Ramona Falls – Intuit – Die Musik zum Musikvideo des Jahres. Ebenso hervorragend.
  • Peaches – I feel cream – Tolle Stimme/Tolle Sounds – das bisher mit Abstand beste Peaches-Album

Zum Bildbunt-Song 2009 – auch wenn er schon 10 Jahre alt ist, hat sich allerdings eindeutig “Walk like a panther ” von The all seeing I entwickelt! Der Läuft bei den Bildbunt-Sessions mittlerweile in Dauerschleife.

Auch noch erwähnenswert: “Wrong” von Depeche Mode. Das komplette Album ist etwas durchwachsen – aber “Wrong” einer der besten Songs der Band überhaupt und das Musikvideo ebenfalls beeindruckend!

Filme 2009:

Das gesamte Filmjahr war leider ein wenig mau. Aber ein paar herausragende Produktionen gab’s zum Glück trotzdem.

  • The Wrestler – Der alternde Wrestler – toll verkörpert von Mikey Rourke, dem man das nicht unbedingt zugetraut hätte. Auch sonst sehenswert.
  • Public Enemy No. 1 – Den ersten Teil haben wir eigentlich nur zufällig gesehen. Den Zweiten dann mit voller Absicht! Tolle Schauspieler, schöne Bilder – und wenn man eine 70er-Jahre-Szenerie, schon zu Beginn des Films so gut  in Szene setzt, ist eh’ alles geritzt.
  • A Film with me in it (Fantasy Filmfest) – Sicher einer der witzigsten – und schwärzesten – Filme 2009. Tolle, verschrobene Darsteller.

Die restlichen Ereignisse in wilder Reihenfolge:

Lotto:
Bildbunt hat das erste Mal im Leben Lotto gespielt. Hat etwas gedauert, bis wir das System verstanden haben. Gewonnen haben wir natürlich nichts. Gehört möglicherweise mit zum System.

Fasching:
Eine weitere Premiere. Und erstaunlicherweise hatte Bildbunt auch beim Mainzer Fasching Spaß.

Twitter-Lesung:
Interessant. Aber nicht unbedingt Bildbunts bevorzugte Kunstform. Lesungen von Profis machen mehr Spaß.

Ausstellungen & Events:
Ausstellungen, & Events, die uns in sehr guter Erinnerung geblieben sind:

  • Dude, where is my carreer (Absolventenausstellung der Städelschule im MMK Zollamt/Portikus)
  • Open Doors (z. B. bei basis oder Atelier Frankfurt)
  • Die Moholy-Nagy Retrospektive in der SCHIRN

Lesungen:
Bildbunt weilte 2009 nur bei zwei Lesungen: Bei der von Jockel Tschiersch während der Buchmesse und Open Books im Kunstverein und der von Rocko Schamoni im Mousonturm. Beide waren gut – und mit Beiden hatten wir einigen Spaß!

Feste:
Natürlich waren wir wieder auf dem Museumsuferfest und dem Berger Straßenfest. Zu Recht Klassiker. Und zur richtigen Zeit und an den richtigen Orten auch sehr angenehm. Neu 2009: Der Osthafensommer. Klein & Überschaubar – aber gerade darum eine nette Sache.

Stammtisch:
Und dann gab’s natürlich neben den Klassikern im Programm noch Stammtisch-Neuentdeckungen:
Zum Beispiel Le Bar oder The Place To Be in der Innenstadt, echt auf der Berger Straße, frollein in Sachsenhausen oder das nu soul.

Leider zu spät entdeckt, haben wir den Pflasterstrand hinter der Großmarkthalle. Den konnten wir zum Glück noch den ganzen Sommer genießen – aber seit Oktober ist leider Schluss. Hoffentlich lässt sich auf der Promenade drumrum trotzdem auch nächstes Jahr wieder viel nette Zeit verbringen. Wir haben die schöne Atmosphäre dort mehr als einmal für abendliche Picknicks genutzt.

Fazit 09:

2009 war auf jeden Fall Einiges los. Manches war ganz & garnicht gut – aber zum Glück gab’s auch sehr viele sehr nette Sachen! Wir sind gespannt, was 2010 bringen wird und was wir zu 2010 beitragen können!


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Erweiterung des Maschinenfuhrparks

Polaroid 1000

Fundstück: Fotoladen

Zum bisherigen Bildbunt-Equipment kam weitere Ausstattung hinzu: Eine Polaroid 1000!

In der Kameratasche lag auch gleich ein nettes Fundstück: Ein Polaroid, dass im Laden in der Rosenbergerstraße, in der die Kamera gekauft wurde, geknipst ist.

Eigene Polaroids gibt’s hoffentlich bald hier zu sehen, nachdem wir Filme organisiert haben.


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