Der Bildbunt-Wunschzettel

Der Bildbunt Wunschzettel. Nur mal so hypothetisch.

Diese Sachen würden unsere Arbeit 2010 vereinfachen, besser machen oder für noch mehr Inspiration sorgen:

  • Eine neue, kompakte Digitalkamera
  • Ein neuer, schneller Scanner, Durchlicht, gerne ohne störende Streifen
  • Eine Diana, Zorky, Lomo Lubitel, …
  • Mehr Kommentare
  • iPod touch als kleiner, wirklich mobiler Rechner für unterwegs
  • Ausgedehnte Städtetrips (Berlin, London, Stockholm, Wien, Leipzig, …)
  • Ein SCHIRN-Jahresabo – gilt auch für jedes andere interessante Museum
  • Stapelweise Papier, Karton, Folie
  • Stapelweise Mittelformat & Kleinbildfilme, je abgelaufener, desto besser
  • Eine Menge Moleskines
  • Einen Assistenten, der Bilder stempelt

Mal schauen, welche Wünsche sich vielleicht davon nächstes Jahr erfüllen lassen …


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Fragen über Fragen?

Bild: CC Tim O'Brien

Wenn Ihr Fragen an Bildbunt habt, könnt Ihr sie jetzt unter anderem auch unter formspring.me/bildbunt stellen!

Warum? Zum einen weil wir gerne wüssten, welche Fragen Euch unter den Nägeln brennen, zum anderen, weil wir jeden neuen Scheiß ausprobieren. ;)

Bisher waren andere Fragerunden, die ich bei Formspring gesehen habe, auf jeden Fall informativ & unterhaltsam. Größtenteils wurden auch wirklich interessante Fragen gestellt.

Also, wenn ihr wollt: Haut rein.


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Die Chili-Queen

Chili-Queen, Frankfurt

Nicht Stammtisch – trotzdem eine Empfehlung wert: Chili-Queen auf der Berger Straße/Frankfurt.

Wie der Name nahe legt, gibt es dort Chilis. Klassisch & Vegetarisch. Und die sind sehr lecker! Ergänzend kann man zum Chili verschiedene Beilagen & passende Getränke (Fritz! – oder z. B. die ebenfalls sehr gute Chili-Cola) ordern. Nachschärfen lässt sich mit unterschiedlichen Pulvern ebenfalls nach Belieben.

Saisonal wechselnd werden spezielle Varianten angeboten – zur Zeit zum Beispiel Chili mit Kürbis. – Hatte ich gerade & kann ich sehr empfehlen!

Alles gibt es entweder zum Mitnehmen oder direkt zum Essen im netten kleinen Laden. Inklusive umfangreicher Zeitschriftenauswahl zum Schmöckern. Ausserdem erhältlich: Diverse Chili-Pulver für eigene Schärfe-Experimente zu Hause.

Chili-Queen
Frankfurt, Berger Straße 77
Map


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Fishing for Kommentare

Fishing for Kommentare

Wir sind scharf auf Kommentare. Von Euch!

Zahlen und Seitenzugriffe zu sehen, ist nett. – Noch viel besser ist es natürlich zu wissen, wer den Blog ließt.

Ihr. Schon klar. ;) – Aber was gefällt Euch hier? Welche Themen findet Ihr gut? Was würdet Ihr Euch im Bildbunt-Blog noch wünschen? Welche Sachen könnten wir noch aufgreifen oder ausbauen?

Also: Her mit den Kommentaren! :-)
Gerne mit ein paar Zeilen zu Euch oder eurem eigenen Blog.


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Ein Herz für Blogs – 2. Runde

Ein Herz für Blogs #2

Wie angekündigt heute Teil 2 der Blog-Empfehlungen zur Aktion “Ein Herz für Blogs”. Die folgenden Blogs, sind in letzter Zeit auf Grund von Qualität in unserem Feedreader immer weiter nach oben gerutscht:

iGNANT
Jeden Tag voll mit kreativem, extrem sehenswertem Zeug (Fotografie, Design, Kunst): iGNANT.
Ausserdem immer lesenswert: Die “Behind the Blog” Serie, die hinter die Kulissen anderer Blogs schaut – Inklusive dem Blick auf den Schreibtisch, an dem das Blog entsteht.

xfuckerx – Hotzens Daily Crap
Ebenfalls rund um Design, Fotografie & Urban-Art geht’s bei xfuckerx. – Mit einer schönen, ungewöhnlichen Auswahl an Fundstücken & Beiträgen.

Keine deutschsprachiges Blog – aber quasi als Bonus:

Sandra Juto
Das Blog von Sandra Juto macht uns fast ein bißchen Angst. :) Man könnte manchmal denken, da bloggt unser schwedisches Alter Ego. Lauter Bilder, die wir ebenfalls so gemacht haben könnten – oder gemacht haben. Und lauter Motive & Themen, die uns genauso bekannt vorkommen … – Auf jeden Fall immer sehenswert!


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Ein Herz für Blogs – Pt. II

Ein Herz für Blogs

Nach 6 Monaten geht “Ein Herz für Blogs” am Freitag in die zweite Runde.

Da die schöne Aktion vom Stylespion/Kai Müller schon beim letzten Mal für jede Menge neue, gute Blogs in unserem Feedreader gesorgt hat und es generell ‘ne nette Idee ist den Austausch unter den Blogs etwas anzukurbeln, werden wir natürlich wieder dabei sein!

Sofern Ihr ebenfalls einen Blog betreibt: Macht mit! Her mit den guten, deutschsprachigen Blogs! - Die “Richtlinien” könnt Ihr hier nachlesen.


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Usability Kongress, Frankfurt

Usability Kongress 2009

Ich bin gerade zurück vom Usability Kongress Frankfurt (eigentlich in Neu-Isenburg Gravenbruch).

Fazit: Eine Veranstaltung mit interessanten, gut gemischten Themen und teils sehr informativen Vorträgen rund um Usabilty/User-Experience. Leider konnte ich nur heute dort sein und habe den ersten Teil der Konferenz verpasst.

Etwas schwierig war der Start des heutigen Konferenztages. Der polemische Initialvortrag zum Thema Usabilty & Social-Media von Frank Puscher hat zunächst den Eindruck hinterlassen eventuell auf einer Veranstaltung für Gatekeeper, die auf Biegen und Brechen an alten Modellen und der verzweifelten Sicherung des Status-Quo im Netz festhalten – ob sinnvoll oder nicht – gelandet zu sein.

Das konnte durch die Folgenden, teils sehr intelligenten und informativen Vorträge zu den unterschiedlichsten Facetten von Usability zum Glück schnell widerlegt werden.

Nichtsdestotrotz ein paar Worte zum Social-Media-Vortrag. Viele der Argumente waren einfach zu haarsträubend um unkommentiert zu bleiben. Hauptthesen: Social-Media ist für die meisten Menschen irrelevant. Social-Media produziert haufenweise Irrelevanz und bietet daher – ausser den Nerds – keinen Nutzen. Social-Media-Angebote haben eine miese Usability (Social-Media vs. Usability).
Unerwähnt blieb, dass Social-Media in vielen Bereichen (Facebook, YouTube, Wikipidia, …) schon tief in die Welt von “Normalusern” Einzug gehalten hat. Die sind sich sicher nicht explizit bewusst, dass sie “Social-Media” nutzen – was aber auch völlig egal ist und nichts daran ändert, dass die Angebote für sie durchaus persönliche Relevanz haben! Das Argument hat mich vor allem deshalb so massiv gestört, weil einer der Punkte, der an Social-Media begeistert, genau der ist, dass man über Dienste wie flickr, delicious, twitter, … und die Verknüpfung zu Menschen mit ähnlichen Interessen, Geschmack, Ideen & Ansichten extrem schnell für sich sehr relevanten Content frei Haus geliefert bekommt, den man über Google & Co. niemals entdecken würde. Sei es tolle, inspirierende Bilder, interessante Links, schöne Produkte oder genau die Informationen zu Themen, die einen selbst unter den Nägeln brennen! Diese Aspekte wurden beim Vortrag wohl vergessen. Nicht nachvollziehbar war auch die Sache mit “Usability vs. Social-Media”. Sowohl bei “klassischen” Webangeboten, wie auch Social-Media-Sites, gibt es hervorragende und weniger hervorragende Beispiele. Ich kann nicht erkennen, wie Social-Media automatisch zu schlechter Usability führen soll. Scheint eine komische Schlussfolgerung zu sein.

Zurück zu den restlichen Vorträgen.

Besonders informativ und horizonterweiternd fand ich die Sessions zu Usability für spezielle Zielgruppen – hauptsächlich Senioren & Kinder. Der Vortrag von Helma Töpper (slash/work) gab Einblick in ein Thema “Wearables” (Notrufsysteme, oder Systeme, die Vitalfunktionen überwachen und direkt am Körper getragen werden) das ich vorher überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Ein Themenfeld, in dem Usability & Design aber einen sehr nutzbringenden Beitrag leisten kann! Etwas, das es sich lohnt weiter zu denken. Auch die Testergebnisse zum Thema Kinder & Webnutzung im Vortrag von Erik Winterberg (SynthiCon AG) waren aufschlussreich. Vieles (wie nutzen Kinder in unterschiedlichen Altersgruppen das Netz) hätte man anders eingeschätzt.

Sehr gut waren auch die Sessions “Usability & Brand Experience” (Brannen Usable Brands) und “Usability als emotionale Inszenierung” (Interactive Tools; Redesign mobile.de, immobilienscout24.de, ARD Hauptstadtstudio), die gezeigt haben, dass gute Usability und emotionale und markengerechtes Design zusammengehören um die User-Experience rund zu machen. Oft wird beides ja recht platt als gegenseitiger Feind angesehen. Eine Einstellung, die ich auch nicht teilen kann.

Abgerundet wurde der Tag durch den guten, fundierten Vortrag von Gunnar Ulle (Teamleiter User Experience, neckermann.de) zum Thema Nutzermotive beim Online-Shopping.

Auf jeden Fall eine gute Konferenz – die einige interessante Gedanken losgetreten hat. Ein paar werden hier sicher demnächst noch zu lesen sein.


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Manches nervt. Manches sehr.

Failwhale
© tveskov

Mal ein paar aktuelle Gedanken zu Twitter – und teilweise auch zu Social-Media allgemein.

Es liegt zum Teil sicher daran, dass neue Spielzeuge immer irgendwann etwas von ihrem anfänglichen Reiz verlieren, aber vielleicht gibt es auch tatsächlich ein paar gravierendere Dinge, die anfangen zu nerven.

Wie bereits an anderer Stelle geschrieben, schätze ich an Twitter vor allem den Mix aus schneller Information, guten Links, Wortwitz, interessanten Einblicken und wohldosiertem Nonsens. Das lässt sich durch Auswahl der Leute, deren Tweets man folgt, gut steuern. – Nur wird es in letzter Zeit auffallend oft nötig die Dosierung zu justieren.

Was mich stört:

  • Es greift um sich, Tweets auf Favcharts, Re-Tweets und Twitterlesungen totzuoptimieren. Tweets, die früher mal spontan & gut, manchmal auch etwas sperrig oder ungeschliffen waren, wirken immer bemühter. Teilweise wird “Lustiges” in einer Frequenz rausgehauen, dass einem schwindlig wird. Manchmal wird nur noch “Lustiges” rausgehauen.
  • Die manchmal mitschwingende Attitüde, dass die Netzgemeinschaft etwas Besonderes ist. Und der Rest Idioten.
  • Hetze und Eindreschen auf Personen. Wenn irgendein Hans-Martin in irgendeiner Sendung unsympathisch rüberkommt, oder jemand sonst den Unmut der Netzwelt auf sich zieht, ist es erschreckend, wie schnell sich ein ganzer virtueller Mob zusammenrottet, der einzelne Personen durch die Twitter-Sphäre treibt und sich hemmungslos mit lustigen Hetz-Tweets hochschaukelt. Es gibt Grenzen. Man sollte wissen, wann Schluss ist. Nachtreten und “Alle gegen Einen” sind Scheiße. Online auch.
  • Das mit den Grenzen gilt auch für das Überschreiten des Haltbarkeitsdatums von Gags & Memen. Irgendwann sind die einfach fad.
  • Der an manchen Ecken spürbare Hauch von Meinungsmache gepaart mit allzugroßer Wichtignehmerei. Ein Online-Anschluss + Twitteraccount legitimieren noch nicht dazu Regeln für Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Journalismus, Urheberrecht, … aufzustellen

Alles Sachen, die sich aber noch in Grenzen halten – und sich durch tatsächlich soziales Verhalten der Nutzer abfangen lassen. Nutzen & Spaß an Twitter und anderen sozialen Netzwerken überwiegen. Nach wie vor. Und hoffentlich auch in Zukunft!


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Rette Deine Freiheit!

Aus leider schon länger gegebenem Anlass:

RetteDeineFreiheit.de


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Design ist kein Make-Up!

Design ist kein Make-Up!

Design bedeutet nicht Schönschminken. Das sollte eigentlich klar sein. Ist es aber leider nicht.

Design hat in Deutschland eher geringen Stellenwert. Es wird mit unnötigem Luxus, Schnickschnack, etc. assoziert. Nicht mit etwas, dass das Leben bereichert – und im besten Fall einfacher macht.

Das Problem betrifft allerdings leider nicht nur die Allgemeinheit, sondern auch das professionellere Umfeld.

“Design ist optischer Firlefanz. Designer spinnen. Designer legen Wert auf schöne Optik. Und sonst Nichts. Designer gestalten Sachen, die sich nicht umsetzen lassen. Design ist im Grunde nicht so wichtig.”

Was dabei so gut wie immer ausser acht gelassen wird: Gutes Design verfolgt ein Ziel! Es sucht nach der optischen Lösung, die den Zweck eines Produktes oder Projekts am besten erfüllt.

Charles Eames hat das so ausgedrückt:

“Design is a plan for arranging elements in such a way as best to accomplish a particular purpose.”

Bezogen auf Design für Online-Medien – in diesem Fall das Fachgebiet, auf dem ich mich bewege – heißt das, dass der grundlegende Aufbau, die Wahl von Farbigkeit, Schrift, Bildmaterial, die Anordnung & Gruppierung von Elementen, usw., usw. auf das Ziel ausgerichtet ist einen Webauftritt oder eine Online-Applikation einfach & intuitiv bedienbar zu machen und das zurecht- und wohlfühlen dort bestmöglich zu unterstützen!

- Weitere wichtige Aufgabe, die das Design leisten muss: Die passende Darstellung von Marke, Unternehmen und Produkten. Auch hier ist es wichtig mit der optischen Sprache nicht irgendeinen, sondern den richtigen Ton zu treffen!

Gutes Design ist kein Produkt von Zufall, purem Geschmack oder aktueller optischer Trends, sondern das Ergebnis zielgerichteter, maßgeschneiderter Überlegung, Planung – und am Ende der professionellen, sauberen Umsetzung!

Aus dem “Make-Up”-Mißverständnis heraus entstehen schnell Hindernisse, die gute Gestaltung unnötig schwer machen:

Mangelndes Briefing
Man muss die Ziele und Rahmenbedingungen eines Projekts kennen, um punktgenau & professionell gestalten zu können! Wenn Design nur als purer Anstrich aufgefasst wird, fehlt oft das Bewusstsein, dass überhaupt Hintergrundinformationen benötigt werden.

Dazu ein weiteres, sehr treffendes Zitat von Herrn Eames:

“Recognizing the need is the primary condition for design.”

Bereits vordefiniertes Design
Es wird nicht die Lösung einer Gestaltungsaufgabe vom Designer verlangt – was sein Job ist – sondern Ausmalen einer Vorlage.
Statt dem Verantwortlichen möglichst genau Aufgabe und Problemstellung zu erläutern, wird bereits eine – oft nur vermeintliche – Lösung vorweggenommen.

Designer dürfen nicht als verlängerte Photoshop-Hand mißbraucht werden: Kunde & Agentur können weitaus mehr von ihm bekommen! Und sollten es auch einfordern!

Technik als Showstopper
An der Schnittstelle von Design und Technik steht schnell das “unnötiger Schnickschnack”-Argument im Raum. Es fehlt manchmal der Blick, dass man als Designer ebenfalls einen Job zu erledigen hat und nichts lediglich auf Geschmack und ein bißchen unverständlicher Kunst basiert und Dinge daher nicht einfach mit einem undifferenzierten “geht nicht” ersatzlos gestrichen werden können!

Programmierung darf nicht zum Stopper für Ideen & Maßnahmen werden, die zwar aus rein technischer Sicht “nicht unbedingt notwendig sind”, vielleicht sogar etwas mehr Aufwand erfordern – aber aus dem Blickwinkel besserer Usability, Erzielung einer bestimmten Wirkung & Aussage, usw. aber wichtig für das Projekt sind!

Während für die Programmierung Dinge wie Standardkonformität, sauberer Code, Performance und möglichst einfache Umsetzung im Vordergrund stehen, ist es beim Design das Bestreben die beste optische & ästhetische Lösung für die gestellte Aufgabe zu finden. – Dies kann auch die sein, die dem Programmierer nicht gefällt. Muss sie auch nicht. Genausowenig, wie dem Designer die Syntax des Codes gefallen muss. Dafür ist jeder Experte auf seinem Gebiet. Und auf Beiden Seiten braucht es Vertrauen in die jeweiligen Fähigkeiten.

Gute Designer kennen technischen Rahmenbedingungen und beachten sie. – Das heißt aber auch, dass sie einschätzen können, wo dieser Rahmen, falls es wirklich erforderlich ist, noch Spielraum hat.

Bei tatsächlichen Konflikten muss gemeinsam an einem Weg gearbeitet werden, der gestellte Anforderungen an beide Bereiche – Programmierung und Design – erfüllt. Statt fauler Komprommisse: Lösungen, die dem Ziel eines Projektes nicht schaden.

Keine Disziplin darf dabei “per Definition” über der Anderen stehen. Design ist genauso essentiell wie Technik. Es sollte der Normalfall sein, dass sich beide Bereiche ergänzen und zu einem Projekt aus einem Guss verschmelzen!

Argument “Kosten” – Der Wert von Design
Es darf nicht passieren, dass Technik & Kosten die einzigen Argumente sind, die in die Wagschale geworfen werden und denen das Design automatisch zum Opfer fallen muss. – Die Folge werden schlechte Projekte sein! Die beste Programmierung und der beste Kostenrahmen helfen nichts, wenn die Schnittstelle zum User – die gestaltete Oberfläche vernachlässigt wird oder dort falsche Kompromisse eingegangen werden.

Design ist kein Make-Up. Design hat einen Wert und es ist sträflich den zu vernachlässigen!


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Blogparade: “Ich twittere weil …”

Twitter
CC Nereski

Nils hatte mir das Stöckchen schon vor einiger Zeit zugeworfen. Leider ist es etwas im Posteingang liegengeblieben.

Die Sache mit den “Stöckchen” finde ich nicht schlecht. Es trägt zum Austausch unter unterschiedlichsten Bloggern bei – und es ist spannend verschiedene Meinungen & Antworten zu einem Thema zu lesen. Nur der Name ist dafür irgendwie … dämlich …

Wie dem auch sei.

Da das Thema interessant ist, und ich sowieso ständig gefragt werde, warum ich das mit dem twittern mache, hier meine Antworten.

Ich twittere weil:

  • Man auf jede Menge inspirierende Arbeiten, Neuigkeiten, Links und nicht zuletzt interessante Personen stößt, die man sonst garnicht oder viel später entdecken würde. In meinem Fall hauptsächlich im Bereich Design/Medien – aber auch an allen Ecken über den Tellerrand hinaus.
  • Ich gerne schreibe. Und sich dabei auf das Nötigste und 140 Zeichen beschränken eine nette Herausforderung ist.
  • Twitter eine hervorragende Ergänzung zum Blog ist. Für alles, dass nicht einen ganzen Beitrag wert ist, aber dennoch nicht unter den Tisch fallen sollte.
  • Ich auf neue Beiträge im Blog hinweisen kann und sich die Besuche dadurch um ungefähr 30-40% gesteigert haben.
  • Man schnell einen Überblick über aktuelle Stimmungen & Themen bekommt.
  • Weil es viele kreative, sehr nett mit Sprache umgehende Tweets gibt.
  • Um einen Blick in andere  Agenturen, Städte und Länder zu werfen.

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Für diese Blogs schlägt unser Herz

Kai Müller (Stylespion) hat letze Woche per Aktion “Ein Herz für Blogs” dazu aufgerufen interessante deutschsprachige Blogs vorzustellen. Genau heute. – Das wollen wir gerne tun!

Ein Herz für Blogs

Hier die kleine, feine Auwahl. Beschränkt auf Blogs, die nicht ohnehin jeder schon kennt. Nicht beschränkt auf Design-Blogs:

St. Burnster:
Jedes Mal äusserst lesenswert. Meistens nur-Text. Dafür aber umso besser!

Hinterstübchen:
Vermutlich ist der Spaßfaktor bei den Episoden rund um Kind I und Kind II für den Leser merklich höher als für Frau Julie selbst. Gut, dass sie uns trotzdem daran teilhaben lässt!

Nils von Blanc:
Immer wieder Fundstelle für sehr sehenswerte Sachen! Ausserdem mag ich, dass auch jede Menge eigene Arbeiten zu sehen sind.


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Ein Herz für Blogs!

Ein Herz für Blogs

Da ich – was ich gerade wieder festgestellt habe – selbst auch viel zu wenige gute deutschsprachige Blogs kenne, sondern eher bei den englischen/skandinavischen/amerikanischen Kollegen rumschlunze: Sehr schöne Aktion von Kai Müller/Stylespion.

Am kommenden Dienstag (21.04.) sind alle Blogger aufgefordert ihre liebsten, interessantesten und lesenswerten deutschsprachigen Blogs vorzustellen.

Sollte ich’s nicht verpennen: Bin dabei!

Ein Herz für Blogs!


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Multicolr

multicolr

multicolr

Sehr nettes Tool, mit dem sich per Farbkombination nach Bildern unter Creative-Commons-Lizenz suchen lässt.

Besser als die einzelnen Bilder ist dabei noch das Motiv, dass aus dem Suchergebnis entsteht!


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Buchstaben:Frankfurt

LIGHT:TOOLS

“Dribbdebach” hat sich in den letzten Jahren wenige Meter vor der etwas zweifelhaften Ausgehmeile in Alt-Sachsenhausen eine Ansammlung netter Läden gebildet, die etwas an Schanze/Karoviertel in Hamburg erinnert. Alles noch eine Spur kleiner, die Gastronomische Ergänzung fehlt leider – aber alles schon sehr nett: Mode, Einrichtung, schöner, kleiner Krimskrams, Plattenläden, Schuhe & Mode …

Vor kurzem kam ein interessanter Laden dazu: LIGHT:TOOLS. Vollgepackt mit Leucht- und Neonbuchstaben, die in vergangenen Zeiten mal Teil von Firmenbeschriftungen waren! Alle Buchstaben und Schriftzüge sind käuflich zu erwerben – manche mit, manche ohne Geschichte. Wenn man mag auch beleuchtet.

Einfach nur zum Schauen schon sehr interessant – allerdings stellt sich ruckzuck auch der Drang ein ein/zwei der Buchstaben für die eigene Wohnung mitzunehmen. Aber da lässt der Besitzer des Ladens ja glücklicherweise mit sich reden.

LIGHT:TOOLS
Frankfurt-Sachsenhausen, Schulstraße 14


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