Zitate
7. Juni 2011 | Von AndreasZitate zu visualieren ist keine neue Sache. Aber in dieser Form gefällt mir das durchaus. Ausgesprochen gut!
Weitere Arbeiten von Eric Zelinski …
Zitate zu visualieren ist keine neue Sache. Aber in dieser Form gefällt mir das durchaus. Ausgesprochen gut!
Weitere Arbeiten von Eric Zelinski …
Ich mag im Grunde einfache Ideen, die große Wirkung entfalten. In diesem Fall den Font von Daniella Spinat aus gefaltetem Papier!
(via)
Typekit ist gestartet – und seit gestern für alle offen. Mit Typekit lassen sich auf sehr einfache Art und Weise Schriften in Websites einbinden.
Wie funktioniert Typekit?
Genutzt wird das @font-face-Attribut – wobei Typekit gleich auch die Konvertierung der Schriftdateien für die unterschiedlichen Browser und vor allem das lizensrechtliche Problem bei der Einbindung von Fonts löst!
Unterstützt werden alle gängigen Browser (Firefox, InternetExplorer, Safari). Ausnahme sind Opera & Google Chrome.
Die Einbindung der Fonts über Typekit ist sehr einfach & komfortabel umgesetzt: In die eigene Website, in den Blog, etc. wird ein JavaScript-Code eingefügt. Der Rest lässt sich komplett über die übersichtlich gestaltete Oberfläche von Typekit einstellen.
Man wählt die gewünschten Schriften (die Anzahl ist je nach Tarif beschränkt) weist diesen die entsprechenden CSS-Selektoren zu. Und das war’s. Auf der Website werden die zugehörigen Texte automatisch durch den gewählten Font ersetzt. Für Browser, die @font-face nicht unterstützen wird eine Fallback-Angabe mit gängigen Systemschriften gemacht. Auch das ist bequem über eine Eingabemaske in Typekit möglich.
Meine bisherigen Tests mit Typekit haben einen rundum positiven Eindruck hinterlassen.
Was man kritisieren könnte:
Im Grunde wird mit Typekit technisch an einem im Kern nicht-technischen Problem gearbeitet: Der Lizensfrage. Besser wären einfache & unkomplizierte Lizensierungen durch die Foundries, welche die direkte Verwendung der Schriften per @font-face ohne Rechtsunsicherheiten und Aufwand beim Kauf ermöglichen und die Schriften als Web-Paket in allen benötigten Formaten bereitstellen. Bisher ist hier aber – bis auf Ausnahmen – eher eine Blockade-Haltung und das Festhalten an alten Rechtemodellen status quo.
Es besteht eine gewisse Abhängigkeit vom Anbieter und dessen technischer Infrastruktur, da die Schriften nicht auf dem eigenen System gehostet werden. – Nicht ganz so tragisch, da bei Ausfällen immer noch die Default-Stylesheet-Angaben greifen und die Inhalte nach wie vor in definierter Form sichtbar sind. Aber natürlich trotzdem ein Punkt.
Derzeit ist die Schriftauswahl einigermaßen begrenzt und wichtige Schriften großer Foundries fehlen (noch).
Typekit = das neue iTunes?
Bei der aktuellen Situation auf dem Schriftenmarkt ist Typekit vielleicht genau die richtige Lösung und könnte zum iTunes für Schrifteinbindung werden. Einfacher, schneller “Kauf”. Geklärte Rechte. Günstiges Preismodell. Volle Übersicht über legal verwendbare Schriften. Einfache & unkomplizierte Handhabung.
Dank der hohen Browserkompatibilität, dem Verzicht auf Krücken wie Einbettung über Flash, etc. auf jeden Fall eine gute Alternative zu den gängigen Tools (sIFR, Cufón) um die typographischen Möglichkeiten im Web deutlich zu erweitern.
Zeit eine unserer eigenen flickr-Groups vorzustellen: Typo Desaster.
Hier hat sich mittlerweile alles versammelt, was Schrift zustoßen kann. Buchstaben und Schriftzüge, die durch Spuren der Zeit und Ausfälle technischer oder menschlicher Art entweder entstellt oder erst richtig schön wurden!
Wenn Ihr ebenfalls Beispiele habt: Einfach in die Gruppe posten!
“Dribbdebach” hat sich in den letzten Jahren wenige Meter vor der etwas zweifelhaften Ausgehmeile in Alt-Sachsenhausen eine Ansammlung netter Läden gebildet, die etwas an Schanze/Karoviertel in Hamburg erinnert. Alles noch eine Spur kleiner, die Gastronomische Ergänzung fehlt leider – aber alles schon sehr nett: Mode, Einrichtung, schöner, kleiner Krimskrams, Plattenläden, Schuhe & Mode …
Vor kurzem kam ein interessanter Laden dazu: LIGHT:TOOLS. Vollgepackt mit Leucht- und Neonbuchstaben, die in vergangenen Zeiten mal Teil von Firmenbeschriftungen waren! Alle Buchstaben und Schriftzüge sind käuflich zu erwerben – manche mit, manche ohne Geschichte. Wenn man mag auch beleuchtet.
Einfach nur zum Schauen schon sehr interessant – allerdings stellt sich ruckzuck auch der Drang ein ein/zwei der Buchstaben für die eigene Wohnung mitzunehmen. Aber da lässt der Besitzer des Ladens ja glücklicherweise mit sich reden.
LIGHT:TOOLS
Frankfurt-Sachsenhausen, Schulstraße 14
Schriftzüge an Fassaden finde ich sehr faszinierend. Meistens nicht gerade die CI-Konformen, die man in zahllosen Städten, in zahllosen Ländern an zahllosen Gebäuden in komplett gleicher Ausführung sieht. Eher Schriftzüge, die bewusst oder zufällig einen eigenen Charakter haben. Wie zum Beispiel die Lettern der noch nicht eröffneten Filiale der Hamburger Sparkasse am Jungfernstieg. Die einzelnen Buchstaben sind zwar nicht sehr leserlich – was auch der tiefere Sinn der Verhüllung sein dürfte ;-) – haben aber einen ganz eigenen optischen Reiz. Mal sehen, wer die Buchstaben in den nächsten Tagen zuerst enthüllt – der Hamburger Wind, der schon daran zerrt oder die Hamburger Sparkassen-Mitarbeiter. Schade, dass das Ganze dann wieder sehr gewöhnlich aussehen wird …

