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31. August 2009 | Von AndreasBildbunt hat einen Buchstaben als Profilbild bei Twitter – viele andere auch:
Bildbunt hat einen Buchstaben als Profilbild bei Twitter – viele andere auch:
Auch diesmal haben wir uns auf dem Fantasy Filmfest ein paar Filme abseits von Splatter, Ufos & Aliens ausgesucht und angeschaut.
Vorläufig: “A film with me in it” und “In the electric mist”.
Eventuell kommen noch ein paar Filme bis Mittwoch dazu (so lange läuft das Filmfestival hier in Frankfurt noch).
“A film with me in it” ist ein tiefschwarzer irischer Film, auf den ein Wort zutrifft: “herrlisch”! Jede Menge absurde Situationen, sehr gute verschrobene Darsteller, jede Menge Tote. Das allerdings immer unabsichtlich. – Absolut empfehlenswert!
“In the electric mist” mit Tommy Lee Jones und John Goodman war ebenfalls nicht schlecht – was vor allem an Mr. Tommy Lee Jones und der dichten, spannenden Atmosphäre des Films lag. Leider gibt’s auch einige Ungereimtheiten & Lücken im Plot. Und möglicherweise auch etwas zu viele Handlungsstränge, die nicht schlüssig genug aufgelöst werden. Dennoch sehenswert.
Weitere Infos zum laufenden Festival in Frankfurt, Berlin, Hamburg, Köln, München, Nürnberg und Stuttgart gibt es auf der gut gemachten Fantasy-Filmfest-Website.
Trotz viel Übung ist das Kaufen von Fahrkarten immer unvorhersehbar – besonders in der Schalterhalle. In dem Fall war das Datum auf den Ticket falsch und es musste kurz vor der Abfahrt nach Hamburg neu ausgestellt werden. Meine Hirn und das des Fahrkartenverkäufers waren kurz vor einem Sytem-Shut-Down. Der Rechner hat sich angeschlossen. Siehe Moleskineeintrag KW38/2007.
Dank des Hinweises von @stadt_ffm habe ich heute bei der Jubiläumsfeier “40 Jahre Römertelefon” einige nette Fundstücke aus dem Fundus des Presse- und Informationsamtes der Stadt Frankfurt entdeckt. – Die wurden am Römer gegen eine Spende abgegeben. Was hieß: Gleich zugreifen!
Die Broschüre zu “Planung Bau Betrieb” der Frankfurter U-Bahn und die dazugehörige Kunsstofftüte sind ein sehr nettes Beispiel für klassisches, toll ausgeführtes Grafikdesign. Ausserdem sind natürlich die Bilder und Information zu den damaligen Baumaßnahmen, Leitsystemen innerhalb der U-Bahn und den technische Details äusserst interessant!
Kurios ist das Plakat “Brigitte und Frankfurt”. Ferry Ahrlé bemalte Brigitte (“Das ist Brigitte. 21 Jahre jung. Lebt in Frankfurt”) mit ziemlich bunten frankfurter Stadtmotiven.
Auch die, zumindest farblich, leicht psychedelisch angehauchte alte Frankfurt-Tüte, in der ich die Fundstücke behutsam nach Hause transportiert habe, wird einen Platz im Bildbunt-Fundstück-Archiv bekommen.
Ich sammle seit 2007 meine Erinnerungen, Ereignisse, Termine und Veranstaltungen in einem Moleskine-Kalender – in Form von Collagen.
Hier Kalenderwoche 28 aus dem Jahr 2007:
Ein schönes Wochenende in Hamburg mit Füßen im Sand und Würstchen in der Hand im Beachclub direkt an der Elbe.
- Weitere Kalenderblätter folgen!
Das Mirador auf der Berger Straße ist eines der Restaurants/Bars, die sich recht heimlich in das Bildbunt-Stammtisch-Programm geschlichen haben. – Das aber zu recht und mittlerweile sehr regelmäßig!
Die Aufmachung des Miradors ist eine Spur zu golden, zu pompös, zu dekoriert und anfangs eher abschreckend – das Essen, mit wöchentlich wechselnden Angeboten, aber hervorragend! – Und ein guter Grund immer wieder vorbeizukommen.
Empfehlung: Gerichte von der abwechslungsreichen Wochenkarte, Mirador-Burger, Salate oder die leckeren Schweinespieße mit Chili-Dip.
Mit klassischem Apfelwein als Getränkebestellung kann man ebenfalls nicht viel falsch machen – mit den ordentlich gemixten Caipirinhas & Longdrinks auch nicht.
Draußen ist das Mirador immer Sommer eines der entspanntesten & nettesten Plätze auf der Berger Straße. Weiteres Plus: Durchweg nette Bedienung!
Mirador
Frankfurt, Berger Straße 65
Map
8,5/10 Punkte
Wow. “Blown away” trifft’s ganz gut.
Schön, wenn nicht nur in das Produkt sondern auch in dessen Anleitung Zeit und Gedanken in Form guten Designs fließen! Das war damals schon nicht selbstverständlich. Heute leider noch weniger.
Weitere Abbildungen gibt’s im flickr-Set von Ed Cornish.
(via)
“Soap. I make and I sell soap” - Tyler Durden, Fight Club
Jede Menge sehr nette alte Seifenpackungen gibt es auf diesem – auch sonst sehenswerten - polnischen Blog.
(via)
Diese 2 Fundstücke sind uns in den verwinkelten Antiquariats-Katakomben am Römer über den Weg gelaufen.
Auch 1932 gab’s schon Pannini-Bilder.
Die Bilder zeigen Jules Noel (Frankreich) den “Weltrekordmann im Diskusswerfen” und Eleanor Holm (U.S.A.) “100-Meter-Rückenschwimmen für Damen”.

Eine der Adressen, die regelmäßig genannt werden, wenn man nach guten Cocktails & klassischen Bars in Frankfurt fragt, ist das Hopper’s in Sachsenhausen. – Natürlich Grund genug für Bildbunt dort vorbeizuschauen.
Leider hielt der getrunkene “Manhattan Perfect” nicht, was der Ruf der Bar verspricht. Nicht sehr ausgewogen und etwas bitter. Ein paar Welten von den Manhattans der Roten Bar oder Jimmy’s entfernt. Geschmacklich. Nicht preislich.
Draussen ist das Hoppers sehr nett aufgemacht. Mit deutlich englischem Touch. Drinnen setzt sich der Eindruck nicht fort: Tiffany-Lampen ringsrum, und eine etwas sterile, angestaubte Einrichtung sind nicht mehr ganz so stilecht.
Die Hauptsache der Bar – die gut ausgewählten Spirituosen – sind hinter’m Tresen leider nicht besonders attraktiv & inspirierend in Szene gesetzt. Direkt an der Bar zu sitzen also nicht von besonderem Nutzen. Ausser man mag laute Geräusche vom Blender, der oft für ziemlich sahnige Cocktails im Einsatz war.
Die im wahrsten Sinne des Wortes “grottigen” Sanitärräume im Keller bleiben besser mal unerwähnt …
Vielleicht liegt es auch daran, dass Sachsenhausen nicht das bevorzugte Revier von Bildbunt ist, Leute, Geschmack und Gepflogenheiten dort etwas anders ticken – aber empfehlenswert ist Hopper’s zumindest an Freunde des gepflegten Cocktails nicht.
Hopper’s
Frankfurt, Schneckenhofstraße 8
Map
4/10 Punkte
Schön, dass es in Frankfurt viele entspannte, ruhige Orte gibt. Einer davon: Das Strandcafé im Nordend.
Laut einschlägigen Artikeln & Websites schon lange eine Frankfurter Institution die 2008 glücklicherweise wieder in altem Stil eröffnet und etwas später auch endlich von uns richtig entdeckt wurde.
Auch wenn der Strand nicht direkt vor der Tür liegt, ist der Name ziemlich passend: Innen & vor allem Drausen ein perfekter Ort zum unkomplizierten Entspannen & Herumlungern. Egal ob im Strandkorb oder auf den Stühlen direkt auf der Straße.
Es gibt netten Service, eine abwechslungsreiche Karte, gute kleine Gerichte und nette Atmosphäre. – Also Alles was man braucht um einen schönen Nachmittag oder Abend im Café zu verbringen.
Die Website gibt leider nicht richtig wieder, wie gelungen gestaltet das Strandcafé innen und aussen ist. Im Innenraum bestimmen Grautöne, warmes Licht und eine Einrichtung, in der man sich sofort wohlfühlen kann das Ambiente. Draussen lässt sich zwischen Bepflanzung & Strandkorb zügig in Urlaubsstimmung kommen.
Strandcafé
Frankfurt, Koselstraße 46
Map
7/10 Punkten
Gefunden in Kassel während der documenta 12.
Das kleine Moleskine Notizbuch habe ich vor einer Ausstellungshalle gefunden. Die Notizen zu einigen Kunstwerken waren sehr erhellend und haben mich dazu angestiftet wilde Interpretationen zu den Kunstwerken zu erfinden. Hier ein Beispiel aus dem Notizbuch zum Kunstwerk ‘Poppy Field’:
‘Mohnfeld -> nur 3 Blüten
Rot = Farbe der Revolution
-> Revolution gescheitert?
Die Antwort auf die Frage ist übrigens ganz einfach – wegen des schlechten Wetters in Kassel sind die Mohnblumen einfach garnicht erst gewachsen.
Auch wenn’s schon lange vorbei ist: Hier gibt’s weitere Bilder von der documenta 12.